Wilkommen bei Captain Joe
Barkassenfahrt
Mit Speicherstadt

 


 

 

Barkassen
Seit über 100 Jahren - traditionellen Wasserfahrzeuge

Ursprünglich von Dampfmaschinen angetrieben

transportierten sie einst Arbeiter zu den Werften und erfüllten Schleppaufträge.

Mitte der 30' Jahre moderne Dieselmotoren umgerüstet. 
Die Einführung von Dieselmotoren brachte mehrere Vorteile mit sich, darunter eine erhöhte Effizienz, eine einfachere Handhabung und geringere Betriebskosten im Vergleich zu Dampfmaschinen.

Heute sind nur noch wenige Traditions-Barkassen erhalten, die liebevoll restauriert wurden und nun im Tourismus eingesetzt werden.

 

 

Rickmer Rickmers

Die Rickmer Rickmers wurde 1896 in Bremerhaven gebaut und trägt den Namen des Enkels des Reeders Rickmer Clasen Rickmers.

Mit einer 22-köpfigen Besatzung unternahm das Schiff zahlreiche Reisen nach Fernost und in die USA. 1904 verlor es in dem berüchtigten "Schwarzen Südost Orkan" im Indischen Ozean seinen Kreuzmast, konnte aber von der Crew nach Kapstadt gerettet werden.

Im Laufe der Zeit segelte es unter verschiedenen Namen: „Max“ für den Kohle- und Salpetertransport, später „Flores“ für die britische Marine und ab 1924 als „Sagres“ als Segelschulschiff der portugiesischen Marine – bis 1962.

1974 übernahm der Verein „Windjammer für Hamburg“ das Schiff, restaurierte es und stellte es 1983 als Museumsschiff an den Landungsbrücken auf.

Heute können Besucher die Rickmer Rickmers besichtigen – und sogar bis zu 30 Meter hoch in die Takelage klettern. Sie ist ein lebendiges Symbol der maritimen Geschichte Hamburgs.

 

 

Cap San Diego

Die Cap San Diego wurde 1961 in Hamburg gebaut und gilt heute als das größte betriebsfähige Museumsfrachtschiff der Welt. Wegen ihrer eleganten Form trägt sie den Spitznamen „Weißer Schwan des Südatlantiks“.

Das Schiff ist 159 Meter lang, hatte 5 Laderäume – davon 2 Kühlräume und 6 beheizbare Tanks – sowie Platz für Passagiere mit Lounge, Speisesaal und sogar Außenschwimmbad. Im Liniendienst nach Südamerika transportierte sie Güter wie Maschinen, Autos, Fleisch, Kaffee und Obst.

Mit dem Siegeszug der Containerschiffe wurde sie in den 1980er Jahren außer Dienst gestellt, aber 1987 von der Stiftung Hamburger Admiralität gerettet.

Heute ist sie Museumsschiff, Hotel mit 8 Kabinen und Veranstaltungsort. Jährlich kommen rund 100.000 Besucher, außerdem finden bis zu 10 Gästefahrten im Jahr statt. Ein Highlight ist die ehemalige Ladeluke 4, die heute ein Escape Room beherbergt.

 

 

Feuerschiff

Hamburger City Sportboothafen

Das Feuerschiff, auch als "Trinity House LV13" (Lightvessel 13) bekannt, wurde im Jahr 1952 auf der Werft Philips & Son in Dartmouth fertiggestellt in Dienst gestellt. Es diente 36 Jahre lang als unverzichtbarer Bezugspunkt für Kapitäne, die die Humber-Mündung an der Ostküste Englands ansteuerten. Dieses Feuerschiff war mit einer Vielzahl von Lichtern, Nebelhörnern und Glocken ausgestattet, um bei schlechten Sichtverhältnissen und in der Nacht die Navigation der fremden Schiffe zu erleichtern. Die charakteristische Silhouette mit dem hoch aufragenden Leuchtturm und seinen Lichtsignalen, war ein beruhigender Anblick für Seeleute, die sich den gefährlichen Gewässern näherten.

Am 10. März 1989 wurde das Feuerschiff außer Dienst gestellt und durch eine Großtonne ersetzt. Am 21. Juni 1991 erwarb Kapitän Wulf Hoffmann das Schiff für 30.000 Pfund und ließ es zwischen November 1992 bis November 1993 auf der Schiffswerft Jöhnk (Harburg / Stader Stadthafen) zum Restaurantschiff umbauen.

Seit November 1993 liegt das "Feuerschiff" nun im Hamburger City Sportboothafen als ein sehr angesehenes Restaurant, Museum und kleines Hotel. Ich empfehle unbedingt vorher einen Platz zu reservieren, da das Restaurant meist immer ausgebucht ist.

 

 

Die Hamburger Speicherstadt
 
Gezeiten
Hamburg liegt an der Elbe, einem Gezeiten-Gewässer.

Wasserstand zwischen 1,40 m und 3,40 m liegt.

Die Speicherstadt

Größter historischer Lagerhauskomplex der Welt
 
Ist ein einzigartiges historisches Wahrzeichen.

Seit 1991 steht sie unter Denkmalschutz

Seit dem 5. Juli 2015 ist sie zusammen mit dem angrenzenden Kontorhausviertel in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes eingetragen.

Die Errichtung der Speicherstadt fand zwischen 1883 und 1927 statt.

Sie liegt auf den ehemaligen Elbinseln Kehrwieder und Wandrahm

Der erste Abschnitt wurde 1888 fertiggestellt.

Die Speicherstadt erstreckt sich über etwa 26 Hektar, inklusive Wasserwege. Sie ist etwa 1,5 Kilometer lang und zwischen 150 und 250 Metern breit.

Im Jahr 2003 wurde die Speicherstadt aus dem Freihafengebiet ausgegliedert

2008 als Teil des neuen Stadtteils HafenCity im Bezirk Hamburg-Mitte verwaltungsmäßig integriert.


Geographie und Zollgeschichte

Die Zollgeschichte der Speicherstadt geht auf politische Entwicklungen im späten 19. Jahrhundert zurück.

Hamburg wurde 1871 Teil des Deutschen Reiches.

Das Hamburger Gebiet war damals ein Zollausschlussgebiet.

1881 vereinbarten Hamburg und das Deutsche Reich einen Freihafen, um Hamburg in den Deutschen Zollverein aufzunehmen und den Handel im Hafen von Zöllen zu befreien.

Die Idee war, einen Bereich zu schaffen, der außerhalb des deutschen Zollgebiets als Freihafen fungiert.

Hier konnten Hamburger Kaufleute zollfrei Importgüter lagern, verarbeiten und veredeln.

Dieses Privileg trieb die Schaffung der Speicherstadt voran.

1888 wurde der erste Abschnitt der Speicherstadt als Freihafengebiet eröffnet, als Hamburg dem Deutschen Zollverein beitrat.


Baugeschichte und Entwicklung

Die Speicherstadt wurde ab 1883 auf den Elbinseln Kehrwieder und Wandrahm errichtet. Dabei wurden Wohnviertel abgerissen, um Platz zu schaffen. Kehrwieder war ein Arbeiter- und Handwerkerviertel, Wandrahm war von Kaufmanns- und Bürgerhäusern geprägt. Etwa 20.000 Menschen wurden umgesiedelt, 1100 Häuser abgerissen.

Die Lagerhäuser, neugotische Backsteinbauten auf Eichenpfählen, dienten der Lagerung von Kaffee, Tee und Gewürzen.

Die Einweihung erfolgte 1888, mit abschließendem Stein von Kaiser Wilhelm II.

Bis 1898 war das Projekt zu zwei Dritteln fertig, der Rest bis 1914. Ursprünglich bestand die Speicherstadt aus 17 Lagerkomplexen, alphabetisch von A bis X.


Der 2. Weltkrieg zerstörte die Hälfte der Bausubstanz. Der westliche Bereich wurde nicht wiederaufgebaut.

2003 verlor die Speicherstadt ihren Freihafenstatus durch Verlagerung des Containerumschlags und automatisierte Lagerverwaltungssysteme. Seit 2004 liegt das Gebiet außerhalb des Freihafens.

Historische und aktuelle Nutzung

Ursprünglich dienten die Lagerhäuser dem Lagern und Verarbeiten von Importgütern. Die Quartiersleute übernahmen Lagerung und Verarbeitung für Importeure ohne eigene Lager.

Besonders bei Tee und Kaffee wurden Sorten verkostet und Mischungen erstellt.

Die Eröffnung der Hamburger Kaffeebörse 1887 war ein Meilenstein. In den ersten 1,5 Jahren sollen 24 Millionen Jutesäcke mit Kaffee gehandelt worden sein.

Die momentane Nutzfläche der Speicherstadt beträgt etwa 630.000 Quadratmeter. Sie beherbergt Teppichhändler, Agenturen, Museen und kulturelle Einrichtungen. Das Miniatur Wunderland und das Hamburg Dungeon sind beliebte Attraktionen.

 

 

Fleetschlösschen

Erbaut 1885 im neugotische architektonischen Stiel, die für die Gebäude in der Speicherstadt typisch ist.
Ursprünglich erfüllte es damals die wichtige Rolle eines Zollgebäudes. Hier wurden die ankommenden Schuten überwacht und die wertvollen Waren erfasst, die von den großen Segelschiffen zu den Lagerhäusern der Kaufleute transportiert wurden.

Danach wurde es von der Hamburger Feuerwehr als Brandwache genutzt.

Später wurde es ein öffentliches Plumsklo.

Das Toilettengebäude wurde später zu einer Kaffeeklappe, die den Hafenarbeitern einen Ort der Erholung bot.

Im Jahr 2004 ermöglichte die Verlegung der Freihafengrenze eine zivile Nutzung des Gebäudes. Seitdem dient das Fleetschlösschen als ein Ort der Gastronomie und lädt Besucher ein, die historische Atmosphäre zu genießen.

 

 

Die Pracht des Wasserschlösschens

Dieses vierstöckige Gebäude wurde zwischen 1905 und 1907 während des dritten Bauabschnitts der Speicherstadt errichtet und zählt heute zu den ältesten und bekanntesten Wahrzeichen in diesem historischen Lagerhauskomplex. Seit 1991 steht es unter Denkmalschutz.

Ursprünglich diente das Wasserschlösschen als Unterkunft und Werkstatt für die Hafenarbeiter, die für die Wartung und Reparatur der hydraulischen Speicherwinden verantwortlich waren. Diese Arbeiter, bekannt als Windenwärter oder Windenwächter, hatten das Privileg, in der Speicherstadt zu leben.

Die Winden waren von entscheidender Bedeutung für den Warentransport in den Speicherhäusern, da es keine Lastenaufzüge gab.

Waren wurden mithilfe von Winden an den Fassaden zu den Lagerböden gezogen.

Heute befindet sich im Erdgeschoss ein Geschäft für Teehandel mit einem angrenzenden gastronomischen Bereich.

In der ersten Etage bietet ein Anbieter Sauerstofftherapie an.

Dank seiner einzigartigen Lage und faszinierenden Architektur diente das Gebäude auch als Kulisse für verschiedene Fernsehproduktionen, darunter die beliebte TV-Kinderserie "Die Pfefferkörner".

Das Wasserschlösschen spielt außerdem eine besondere Rolle als "Außentraustelle" des Standesamts Hamburg-Mitte. Ein Ort, an dem sich Paare das Ja-Wort geben können.

 

 

HafenCity Hamburg



Geschichtlicher Hintergrund
Die Geschichte der HafenCity reicht weit zurück.

Das Gebiet, das heute als HafenCity bekannt ist, war einst ein wichtiger Teil des Hamburger Hafens und diente als Lager- und Handelszentrum.

Mit der Zeit änderten sich jedoch die Anforderungen an den Hafen, und viele dieser Gebäude und Lager wurden überflüssig.

Projektbeginn
Die Idee zur Umwandlung dieses Gebiets entstand in den frühen 2000er Jahren.

Die offizielle Bauphase begann 2003, und seitdem hat sich die HafenCity kontinuierlich entwickelt.

Die Entwicklung wird voraussichtlich bis in die 2030er Jahre andauern.

Fakten und Zahlen
Die Hafen City ist das größter innerstädtische Bauprojekt Europas und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 157 Hektar, was ungefähr der Größe von 200 Fußballfeldern entspricht.

Sie liegt zwischen der berühmten Elbphilharmonie und den Norderelbbrücken

 Hier sollen insgesamt etwa 6,000 bis 7,000 Wohnungen in der HafenCity entstehen, die Platz für etwa 15,000 bis 20,000 Menschen bieten.

Das Projekt umfasst eine Vielzahl von Gebäuden, darunter Wohngebäude, Bürogebäude, kulturelle Einrichtungen, Restaurants, Geschäfte, das größte Maritime Museum der Welt, mit seiner umfangreichen Sammlung von maritimen Artefakten aus der ganzen Welt und vieles mehr.

 

 

Der Elbtower
Ein Wolkenkratzer-Projekt in Hamburg
 
Der Elbtower ist im östlichen Teil der HafenCity.

Die Finanzierung und Realisierung dieses etwa 950 Millionen Euro teuren Bauprojekts soll durch die Signa Prime Selection AG erfolgen, eine Tochtergesellschaft der Signa Holding.

Höhe von 245 Metern und 64 Stockwerken wäre der Elbtower das mit Abstand höchste Gebäude in Hamburg und bundesweit das dritthöchste, nach dem Commerzbank Tower und dem Messeturm in Frankfurt am Main.

Nutzung
Die Bruttogeschossfläche beträgt etwa 160.000 m², wovon etwa 122.000 m² oberirdisch liegen.

Davon sind 77.000 Quadratmeter Bürofläche auf 48 Stockwerke verteilt.

Das Nobu Hotel, gegründet von Robert De Niro, und ein dazugehöriges Restaurant werden sich auf mehreren Etagen im Elbtower befinden.

 Öffentlich zugängliche Bereiche umfassen Wein- und Feinkostgeschäfte, Galerien, Cafés und Bistros sowie einen Gym und Spa.

Eine Aussichtsplattform in der 55. Etage wird ebenfalls öffentlich zugänglich sein.

Geschichte
Das Projekt wurde erstmals im März 2017 auf der Immobilienmesse MIPIM vorgestellt. Der Bauantrag wurde im Dezember 2020 eingereicht und der Bebauungsplan im Januar 2021 genehmigt. Die Fertigstellung ist für Anfang 2026 geplant.

 

 

Hafenbereich O’Swaldkai

Die Hafen- und Logistikgesellschaft Hamburg (HHLA) betreibt die Terminalanlagen, ebenso wie die dazugehörige Unikai Lagerei- und Speditionsgesellschaft, die zur HHLA gehört.

Geschichte
Ende des 19. Jahrhunderts entstand, sind etwa 1000 Angestellte auf einer Fläche von 75 Hektar damit beschäftigt, Logistikdienstleistungen abzuwickeln. An den Kaimauern werden hauptsächlich Kühlwaren behandelt, ebenso RoRo- und ConRo-Schiffe. Zudem spielen Projektfrachten und Forstprodukte eine bedeutende Rolle.

RoRo-Terminal
Die umgeschlagenen Güter beinhalten vorrangig Container, Projektfracht, Schwergut sowie RoRo-Fracht in Form von Autos und Lastwagen,

Zudem erfolgt in kleinerem Maßstab der Umschlag von Holz und anderen konventionellen Stückgütern. Es stehen zwei Liegeplätze zur Verfügung, mit einer maximalen Tiefe von 11,5 Metern und einer Gesamtkailänge von 800 Metern.

Die Terminalfläche erstreckt sich über 800.000 Quadratmeter.

Für den Umschlag stehen zwei Containerbrücken und ein mobiler Hafenkran mit einer Tragfähigkeit von bis zu 104 Tonnen zur Verfügung.

 

 

Hywax GmbH

Die Hywax GmbH ist ein integraler Bestandteil der internationalen AWAX Group, die über ungefähr 700 Mitarbeiter verfügt.

Im im Hamburger Hafen Standort engagieren sich etwa 350 Mitarbeiter und 16 Auszubildende

Die Herstellung eines vielfältigen Sortiments an Paraffinwachsen, sowohl auf mineralischer als auch synthetischer Basis.

Zusätzlich produzieren man Wachsemulsionen sowie Vaseline. Weitere Produktionsanlagen für Emulsionen sind in Linz, Österreich, und Birkenhead, Großbritannien, ansässig.
 
Die große Produktpalette findet global Anwendung in unterschiedlichen verarbeitenden Industriezweigen. Hierzu gehören beispielsweise heiße Schmelzkleber, die Papier- und Verpackungsindustrie, Farb- und Lackherstellung, Kosmetika und pharmazeutische Produkte, Holzwerkstoffe, Kerzen sowie auch im Straßenbau.

 

 

Die Elbphilharmonie
Im November 2016 fertiggestelltes Konzerthaus.

Sie ist ein neues Wahrzeichen  und ein Kulturdenkmal der Stadt

Das Gebäude, wurde entworfen vom Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron,

Die Idee für die Elbphilharmonie geht auf eine 2001 vorgestellte Initiative des Hamburger Projektentwicklers Alexander Gérard zurück.

Der Bau wurde 2007 von der Bürgerschaft unter Bürgermeister Ole von Beust beschlossen.

Hamburg war Teilgesellschafter und Hauptfinanzier der Elbphilharmonie Bau KG, die das Gebäude im Auftrag der Stadt durch den Baudienstleister Hochtief errichtete.

Ursprünglich geplant für 3 Jahre , verzögerte sich die Fertigstellung des Gebäudes auf 9 Jahre

Am Ende betrugen die Baukosten rund 866 Millionen Euro, statt der ursprünglich veranschlagten 186 Millionen Euro. Von den Baukosten übernam Hamburg  789 Millionen Euro.

Höhe: 110 Metern

Etagen: 26

Gesamtnutzungsfläche: beträgt etwa 125.512 m²

Die Struktur:  Stahlbeton und einer Glasfassade

Großen Konzertsaal:  2100 Sitzplätze

Kleinen Saal:  550 Sitzplätze

Kaistudio 1:  170 Sitzplätze

Die Akustik des Großen Saals wurde mit Hilfe des renommierten Akustikers Yasuhisa Toyota entwickelt.

Die Plaza befindet sich zwischen dem Backsteinsockel des Kaispeichers-A und dem Glasaufbau in 37 Metern Höhe . Von hier aus hat man einen atemberaubenden Blick über die Norderelbe, den Hafen und die Innenstadt.

Das Gebäude beherbergt auch das 4-Sterne-Plus-Hotel "The Westin Hamburg" mit 244 Zimmern, das von der Marriott International betrieben wird.

Das Restaurant "Störtebeker" wird von der Störtebeker Braumanufaktur in Zusammenarbeit mit der east Hotel & Restaurant GmbH betrieben.

Die Konzertorgel im Großen Saal, verfügt über 69 Register mit insgesamt 4.765 Pfeifen und zwei Spieltischen.

Das Konzerthaus hat sich zu einem stolzen Wahrzeichen der Stadt entwickelt und zieht Besucher aus der ganzen Welt an.

 

 

Musicals im Hamburger Hafen:
Magische Unterhaltung vor maritimer Kulisse


 "Der König der Löwen" und "Michael Jackson" – zwei unvergessliche Produktionen, die nicht nur für ihre beeindruckenden Aufführungen, sondern auch für ihre einzigartigen Spielstätten bekannt sind.
 


Der König der Löwen
Basierend auf dem gleichnamigen Disney-Zeichentrickfilm

Das "Stage Theater im Hafen" ist extra für diese Show erbaut worden und bietet Platz für rund 2.000 Zuschauer.

"Der König der Löwen" entführt die Zuschauer in die faszinierende Welt der afrikanischen Savanne.

Das Besondere an dieser Produktion ist nicht nur die mitreißende Musik von Hanz Zimmer mit Elton John und den Texten von Tim Rice, sondern auch das einzigartige Theater, in dem das Stück aufgeführt wird.
 

Das Theater selbst beeindruckt mit einer imposanten Architektur.

Die Bühne ist vielfältig und farbenfroh gestaltet, und die aufwendigen Masken und detailreichen Kostüme entführen die Zuschauer in die Welt von Simba, Mufasa, Nala, Scar und Co.

Hier liegt in Hauch von afrikanischer Magie in der Luft
 


Michael Jackson

Stichpunkte des Musicals:

  • Probenzeit 1992 zur „Dangerous“-Welttournee als Rahmenhandlung

  • Kindheit - mit den Jackson 5 und strenge Erziehung durch Vater Joe Jackson

  • Sein Musikalischer Durchbruch in jungen Jahren

  • Solo-Karriere mit Fokus auf Alben wie „Off the Wall“, „Thriller“, „Bad“

  • Kreativer Perfektionismus – wie MJ Songs und Choreografien erschuf

  • Private Herausforderungen und der Druck des Ruhms

  • Vision eines friedlichen, besseren Miteinanders durch Musik

  • Hommage an seine humanitäre Seite und seine Botschaft von Liebe & Heilung


Musikalische Highlights:

Das Musical enthält viele Hits, z. B.:

  • Billie Jean

  • Beat It

  • Smooth Criminal

  • Man in the Mirror

  • Black or White

  • Bad

  • Thriller

  • They Don’t Care About Us


Beide Musicals bieten Unterhaltung für die ganze Familie und sind ein fester Bestandteil der Hamburger Kulturlandschaft geworden.

Die Musicals haben sich zu Publikumsmagneten entwickelt und locken Besucher aus aller Welt an. Sie bereichern nicht nur das kulturelle Angebot der Stadt, sondern bieten auch die Möglichkeit, einen Besuch im Hamburger Hafen mit einem unvergesslichen Theatererlebnis zu verbinden. Ob jung oder alt, Musikliebhaber oder Disney-Fan – die Musicals garantieren einen unvergesslichen Abend inmitten der maritimen Kulisse des Hamburger Hafens.

 

 

St. Pauli-Landungsbrücken
Europas größten schwimmenden Wasserbahnhof!  688 Meter

Erbaut 1839 als hölzerne Schiffsanleger

Anlegestelle für Dampfschiffe der Überseelinien, darunter auch die berühmten HAPAG-Linienschiffe. Sie transportierten damals die Auswanderer nach Afrika und Amerika.

Der Pontonanlage ermöglichte das bequeme Beladen der Schiffe mit Kohle und gewährleistete ausreichenden Sicherheitsabstand aufgrund der Brandgefahr.

Ab Mai 1907 bis 1911 wurde die  lange Anlegestelle durch schwimmende Metallpontons ersetzt. Davon zerbommten die Aleirten  bei der Operation Gromorra die Hälfte. Zwischen 1953 und 1976 während des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg, wurde alles neu errichtet.

Hier finden Sie  eine Vielzahl von Restaurants, Cafés, Eisläden und Souvenirgeschäften.

Hier können Sie auch Schifffahrten mit verschiedenen Reedereien unternehmen.

 

 

Der Alte Elbtunnel

Im Jahr 1895 waren insgesamt 20.000 Werftarbeiter und 25.000 Hafenarbeiter im Hamburger Hafen beschäftigt. Viele konnten sich die Fähren finanziell nicht leisten oder der Betrieb war witterungsbedingt, insbesondere im Winter bei Schnee und Eis, eingeschränkt. Ein Tunnel mußte her.

Er ist der erste Tunnel weltweit, der unter einem Flus gebaut wurde.

Seit 1911 verbindet er die Landungsbrücken mit Steinwerder und diente vor allem den Werften wie Blohm+Voss als wichtige Anbindung.

Der Tunnel ist 426 Meter lang, verläuft 24 Meter tief unter der Elbe und war eine technische Sensation seiner Zeit. Mit seinen 4 Fahrstühlen für Fahrzeuge und den kunstvollen Kacheln steht er heute unter Denkmalschutz und ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Der Bau fand von 1908 bis 1911 statt

Kostete -  10,7 Millionen Goldmark.

Länge - 426,5m Metern

Tiefe - 24 Metern.

Verbindung - zwei Tunnelröhren -  St. Pauli-Landungsbrücken mit der Elbinsel Steinwerder.

historische Fahrstühle 4  

Seit 2003 steht der Alte Elbtunnel unter Denkmalschutz und ist ein beeindruckendes Zeugnis vergangener Zeiten.

 

 

Dock Elbe 17
Eigentümer:  Blohm + Voss

Trockendock

Erbaut: 1941 

Länge:  351m

Innenbreite:  59m

Tiefe:  13,5 Metern

Schiffslänge:  bis zu 320m

Geschichte:

Das Dock Elbe 17 gehört zu Blohm+Voss und wurde 1941 gebaut. Es ist ein Trockendock mit einer Länge von 351 Metern, einer Breite von 59 Metern und einer Tiefe von 13,5 Metern. Hier können Schiffe von bis zu 320 Metern Länge und 120.000 Tonnen Gewicht gewartet werden.

Besonders beeindruckend ist die Hebeanlage: Die hydraulischen Tore wiegen jeweils 105 Tonnen und dichten das Dock ab. Danach wird das Wasser abgepumpt, sodass die Schiffe trockenliegen und repariert werden können.

Im Dock Elbe 17 lagen schon berühmte Schiffe wie die Bismarck, die Luxusyacht „A“ oder die Offshore-Plattform „Pioneering Spirit“ – das größte Schiff seiner Art.

Heute ist es eines der wichtigsten Docks Hamburgs und gilt als technisches Meisterwerk der Schiffbautechnik.

 

 

Die Hafenstraße in Hamburg
Ein Ort mit Geschichte und Kontroversen

Die Hafenstraße in St. Pauli liegt direkt am Hafen, nahe den Landungsbrücken, und wurde 1901 als bürgerliche Wohngegend gebaut. In den 1960er/70er Jahren verfielen viele Häuser, ärmere Bewohner und später Hausbesetzer, die Autonomen, zogen ein.

In den 1980er Jahren wurde die Hafenstraße bundesweit bekannt. 1981 kam es zu heftigen Straßenschlachten zwischen Polizei und Bewohnern, als die Häuser geräumt werden sollten. Am sogenannten „Schwarzen Freitag“ standen über 5.000 Polizisten im Einsatz. Die Straße wurde zum Symbol für den Kampf um bezahlbaren Wohnraum.

Nach langen Verhandlungen durften die Bewohner bleiben. Ein Teil der Häuser wurde legalisiert und in sozialen Wohnraum umgewandelt.

Heute ist die Hafenstraße ein buntes Viertel mit Cafés, Kneipen und Kultur – doch die Diskussion um steigende Mieten und Verdrängung geht weiter.

 

 

HADAG

Die HADAG – Hamburgische Dampfschifffahrts-Gesellschaft wurde am 08.08.1888 gegründet. Ihr Ziel war es, den Personen- und Warenverkehr im Hafen zu erleichtern.

Besonders bekannt wurde sie durch die Verbindung nach Helgoland, mit der die Reederei den Tourismus auf der Insel entscheidend förderte.

Ein Höhepunkt war das Kreuzfahrtschiff MS Astor, das mit Luxuskabinen, Service und Unterhaltung neue Maßstäbe setzte. In den 1920er Jahren betrieb die HADAG sogar eine eigene Fluglinie mit Wasserflugzeugen.

Heute betreibt die HADAG die bekannten Hafenfähren, legt dabei großen Wert auf Nachhaltigkeit und bleibt ein wichtiger Teil der maritimen Kultur Hamburgs.

 

U-434 in Hamburg Altona

Die U-434 in Hamburg-Altona ist ein sowjetisches U-Boot der Tango-Klasse und zählt zu den größten konventionell betriebenen U-Booten der Welt.

Angetrieben wurde es von 3 Dieselmotoren und 4 Elektromotoren, erreichte bis zu 15 Knoten unter Wasser (28 km/h) und konnte in 300 Metern Tiefe tauchen.

Bewaffnet war die U-434 mit 6 Torpedorohren, bis zu 24 Torpedos oder 44 Minen.

Seit 2002 ist sie ein Museumsschiff. Besucher sehen an Bord die engen Kojen, die Arbeitsräume und originale Technik – ein eindrucksvoller Einblick in das Leben der U-Boot-Besatzungen.

Besonders bekannt ist auch die Talkshow „Käpt’ns Dinner“ mit Michel Abdollahi, die seit 2016 direkt im U-Boot aufgezeichnet wird.



Technische Daten:
Stapellauf: 29. April 1976
Außerdienststellung: April 2002
Länge: 92 Meter (Lüa)
Breite: 8,6 Meter
Verdrängung: 3.600 Tonnen
Besatzung: 62 Mann

Antrieb:
3 × 1.900 PS Diesel-Hauptmotoren
4 × 140-2.700 PS Elektromotoren
Propeller: 3 Impeller

Geschwindigkeit und Tauchtiefe:
Tauchtiefe: max. 300 Meter
Geschwindigkeit getaucht: 15 Knoten (28 km/h)
Geschwindigkeit aufgetaucht: 13 Knoten (24 km/h)

Bewaffnung:
Die U-434 verfügte über eine beeindruckende Bewaffnung, um ihre Aufgaben während ihrer aktiven Dienstzeit zu erfüllen.

Dazu gehörten:
6 Torpedorohre mit einem Durchmesser von 533 mm
24 Torpedos, die eine Länge von 8,14 Metern und ein Gewicht von etwa 2 Tonnen hatten
Torpedo-Geschwindigkeit: ca. 60 km/h
Ladezeit: 6 bis 8 Minuten
Zusätzlich hatte das U-Boot die Fähigkeit, 44 Minen an Bord zu nehmen

 

 

Altonaer Fischmarkt

Der Altonaer Fischmarkt wurde bereits 1703 gegründet und ist damit über 300 Jahre alt. Er entwickelte sich schnell zu einem bedeutenden Handelsplatz für frischen Fisch und Meeresfrüchte.

Noch heute lebt diese Tradition weiter: Jeden Sonntagmorgen von 5:00 bis 9:30 Uhr herrscht hier buntes Treiben. Händler bieten nicht nur Fisch, sondern auch Obst, Blumen und allerlei Kurioses an.

Der Fischmarkt ist längst ein Touristenmagnet und zieht jedes Jahr Besucher aus aller Welt an – ein Ort, an dem Geschichte, Handel und Unterhaltung zusammenkommen.

 

 

Der alte Holzhafen

Der Altonaer Holzhafen wurde schon 1722–1724 angelegt und ist damit eine der ältesten künstlichen Hafenanlagen Hamburgs. Rund 150 Jahre lang war er von Speichern, Mälzereien und Räuchereien geprägt heute findet man dort moderne Wohnungen, Büros und Gastronomie.

Direkt daneben steht die Deutsche Seemannsmission Altona, ein denkmalgeschütztes Haus von 1928–1930. Hier gibt es ein Hotel, einen Seemannsclub und die Kirche St. Clemens – bis heute ein wichtiger Treffpunkt für Seeleute aus aller Welt.

Und gleich nebenan findet man die berühmte Haifisch-Bar, eine urige Hafen-Kneipe mit echter Seemanns-Atmosphäre. Sie ist seit Jahrzehnten Kult, bietet Livemusik, Shanty-Chöre und ein Stück echtes Hafenflair – genau so, wie man es sich in Hamburg vorstellt.

Rechts um der Ecke, liegt der legendäre Schellfischposten, Altonas älteste Seemannskneipe, seit weit über 100 Jahren in Betrieb. Bekannt wurde sie durch das Hamburger Hafenkonzert und die Fernsehsendung Inas Nacht mit Ina Müller.

 

 

Dockland Hamburg

Das Dockland ist ein markantes Bürogebäude direkt an der Elbe. Es wurde 2010 fertiggestellt, kostete rund 35 Millionen Euro und erinnert mit seiner Form an ein Schiffsrumpf.

Ein besonderes Highlight ist das Aussichtsdeck: Über 137 Stufen erreicht man die Dachterrasse, von der man einen kostenlosen Panoramablick über Hafen und Skyline genießen kann.

Das Dockland ist damit nicht nur ein moderner Bürostandort, sondern auch ein beliebter Aussichtspunkt für Besucher – ein architektonisches Wahrzeichen direkt am Wasser.

 

 

Die Hamburger Faultürme

Die Hamburger Faultürme stehen auf dem Gelände des Klärwerks und dienen der Behandlung von Klärschlamm, der bei der Abwasserreinigung entsteht.

Darin läuft ein biologischer Prozess ab – die sogenannte anaerobe Faulung. Ohne Sauerstoff zersetzen Bakterien den Schlamm und erzeugen dabei Biogas, hauptsächlich Methan.

Dieses Biogas wird in Blockheizkraftwerken verbrannt und liefert Strom und Wärme: Ein Teil geht ins öffentliche Netz, ein Teil versorgt das Klärwerk selbst. So tragen die Faultürme aktiv zur Energiegewinnung und zur CO₂-Reduzierung bei.

In Hamburg nutzt man dafür sowohl Trocken- als auch Nassfermentation, um den Klärschlamm besonders effizient zu verwerten.

 

 

Der Hamburg Radarturm Nr. 172 im Köhlbrandhöft

Der Hamburger Radarturm Nr. 172 am Köhlbrandhöft überwacht Wasserpegel und Gezeiten im Hafen. Auf seiner großen Anzeigetafel sehen die Kapitäne sofort, wie hoch das Wasser in Centimetern steht: schwarze Zahlen bedeuten über Null, rote Zahlen unter Null.

Die Buchstaben zeigen die Gezeiten an:

  • E für Ebbe – das Wasser fließt ab, die Fahrrinne wird flacher.

  • F für Flut – Schiffe können leichter ein- und auslaufen.

Der Turm ist einer von 28 Radarstationen im Hamburger Hafen. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass Schiffe auch bei schwierigen Bedingungen sicher navigieren können.

 

 

Große Schlepperbrücke

Die Große Schlepperbrücke wurde schon 1873 gebaut und ist bis heute das Zuhause der Hamburger Schlepperflotte. Hier liegen rund 20 Schlepper, die Tag und Nacht im Einsatz sind.

Die Brücke selbst ist etwa 300 Meter lang und bietet Platz für die vielen Schiffe. Von hier starten die Schlepper, um die großen Containerschiffe sicher durch den Hafen zu bringen.

Warum braucht man Schlepper? Moderne Containerschiffe sind bis zu 400 Meter lang und extrem schwer. Sie haben zwar starke Motoren, sind aber in engen Hafenbecken oder beim Anlegen kaum manövrierfähig. Die Schlepper – klein, aber enorm kraftvoll – können diese Riesen millimetergenau drehen, bremsen und an die Kaimauer drücken.

 

 

Museumshafen

Neumühlen-Oevelgönne:
Ein malerisches Hafenjuwel in Hamburg

Willkommen in Övelgönne, einem der schönsten Elbviertel Hamburgs. Der Name wird unterschiedlich gedeutet – entweder als Hinweis auf die schwierige Bebauung des Geländes oder auf die Missgunst der Nachbarn, weil sich die Bewohner am Strand wertvolles Treibgut sichern konnten.

Die Geschichte reicht bis 1674 zurück, 1731 wurde Övelgönne selbstständig und 1890 nach Altona eingemeindet.

Besonders bekannt ist der Museumshafen Oevelgönne, der älteste deutsche Museumshafen in privater Trägerschaft. Hier liegen historische Schiffe: segelnde Fischerboote, Frachtfahrzeuge, Dampfschiffe und Hafenfahrzeuge.

Entlang des Elbstrands finden Sie alte Lotsen- und Kapitänshäuser. Ein Highlight ist die Himmelsleiter, eine Treppe mit 126 Stufen, die zur Elbchaussee hinaufführt.

Am Strand steht außerdem der große Findling „Der alte Schwede“: Er wiegt 217 Tonnen, hat einen Umfang von fast 20 Metern und ist 4,5 Meter hoch.

Nicht zu vergessen: die Strandperle, seit den 1970er Jahren Kult und heute die „Mutter aller Beachclubs“ in Hamburg.

 

 

Leuchtbojen

Die Leuchtbojen auf der Elbe sind wichtige Hilfen für die Schifffahrt. Sie sind mit Lichtern ausgestattet, die blinken oder leuchten, damit Schiffe auch bei Nebel oder Dunkelheit sicher navigieren können.

Sie markieren Untiefen und Gefahrenstellen und zeigen den Kapitänen die richtige Fahrrinne. So helfen sie, Kollisionen und Grundberührungen zu vermeiden.

Besonders nachts und bei schlechtem Wetter sind Leuchtbojen unverzichtbar, um den sicheren und reibungslosen Schiffsverkehr auf der Elbe zu gewährleisten.

 

 

Der Bojenmann (von Stephan Balkenhol)
Eine Maritime Kunstinstallation in Hamburg

Der Bojenmann ist eine maritime Kunstinstallation des Künstlers Stephan Balkenhol. Die Figur trägt eine schwarze Hose und weißes Hemd, hat aber keine Gesichtszüge – so kann jeder Betrachter seine eigenen Gedanken hineinlegen.

Ursprünglich gefertigt aus Eichenholz, rund 2,40 Meter hoch und fest mit seinem Sockel verbunden. Die Figur wog etwa neun Tonnen. Um sie vor Wind und Wetter zu schützen, wurde sie 2020/21 in Aluminiumguss neu hergestellt – ihre markante Form blieb erhalten.

Es gibt 4 Bojenmänner. Sie stehen auf Flachwassertonnen entlang der Elbe und erinnern an die Seeleute und Hafenarbeiter, die Hamburgs Geschichte geprägt haben. Heute sind sie ein beliebter Blickfang für Besucher und ein Symbol der Verbindung von Land und Wasser.

Die vier Standorte:
1. Elbe bei Övelgönne (Hamburg‑Othmarschen)
2. Serrahn im Bergedorfer Hafen (Hamburg‑Bergedorf)
3. Außenalster nahe der Gurlitt-Insel (Hamburg‑Hohenfelde)
4. Süderelbe östlich der Europabrücke (Hamburg‑Wilhelmsburg)


 

Der Containerterminal Burchardkai (CTB)

Willkommen am Containerterminal Burchardkai (CTB) – dem größten Terminal der HHLA im Hamburger Hafen.

Das Terminal liegt auf der ehemaligen Elbinsel Waltershof und umfasst 1,4 Quadratkilometer Fläche. Die Kaianlagen sind 2.850 Meter lang und bieten Platz für 10 Containerschiffe mit einem Tiefgang von bis zu 16,5 Metern. Dafür stehen hier ganze 30 Containerbrücken bereit – genug, um Schiffe jeder Größe schnell zu be- und entladen.

An Land sorgen 12 Blocklager mit je 380 Metern Länge, ein eigener Containerbahnhof und zahlreiche LKW-Stellplätze für einen reibungslosen Weitertransport.

Der Beginn des Containerzeitalters im Hamburger Hafen wurde hier am 31. Mai 1968 eingeleitet. Seitdem ist der CTB zu einem echten Drehkreuz des Welthandels gewachsen.

Heute ist er eines der modernsten Terminals Europasverbunden über Straße und Schiene – und ein starkes Symbol für die Bedeutung des Hamburger Hafens in der Weltwirtschaft.



Enorme Containerbrücken
Am HHLA Container Terminal Burchardkai (CTB) arbeiten derzeit die größten Containerbrücken im Hamburger Hafen. Sie sind in der Lage, Schiffe mit einer Breite von 24 Containern parallel zu entladen.

Diese imposanten Giganten wiegen beeindruckende 2.480 Tonnen und können gleichzeitig zwei 40-Fuß-Container oder vier 20-Fuß-Container bewegen, was insgesamt 110 Tonnen oder 70 Mittelklassewagen entspricht. Die Ausleger dieser Brücken sind knapp 80 Meter lang. Am CTB sind mehr als 30 Containerbrücken im Einsatz, wovon 18 als sogenannte Megaship-Brücken gelten.

Daten & Fakten
Brückenkosten: 10Mill die Brücke + 2Mill Kaimauerbefestigung + Schienen
Gesamthöhe abgetoppt:   89 Meter
Gesamthöhe aufgetoppt:  138 Meter
Gewicht:    2.480 Tonnen je Brücke
Ausleger:  80 Meter Gesamtlänge
Spannweite: Schiffsbreite 26 Containerreihen nebeneinander
Tandembetrieb: 2 x 40-Fuß-Container bzw. 4 x 20-Fuß-Container
Maximale Nutzlast: 110 Tonnen
Seillänge gesamt:   3.160 Meter je Brücke
Hubhöhe:  49,5 Meter
Höhe Brückenkanzel:  Arbeitsplatz Brückenfahrer 52 Meter

 

 

Die Rugenberger Schleuse

Die Rugenberger Schleuse wurde 1908 im Zuge der Hafenerweiterung geplant und 1913 fertiggestellt. Sie verband den neu verlaufenden Köhlbrand mit dem Rugenberger Hafen und diente als Zugang zum  Waltershofer Hafen.

Die Schleuse ist 150 Meter lang und 18 Meter breit. Sie war wichtig für kleinere Schiffe sowie Schlepp- und Schubverbände, die hier abseits der starken Elbströmung sicher passieren konnten.

Bis 2012 nutzten jährlich bis zu 22.000 Fahrzeuge die Anlage. Heute wird sie von der Ellerholzschleuse per Fernsteuerung überwacht.

 

 

Die Köhlbrandbrücke:

Die Köhlbrandbrücke ist seit dem 23. September 1974 ein Wahrzeichen Hamburgs. Sie verbindet die Elbinsel Wilhelmsburg mit Waltershof und überspannt den 325 Meter breiten Köhlbrand, einen Arm der Süderelbe.

Mit einer Gesamtlänge von 3.618 Metern ist sie die zweitlängste Straßenbrücke Deutschlands. Ihre beiden 135 Meter hohen Pylone und die 88 Schrägseile machen sie zu einem Meisterwerk der Ingenieurskunst. Unter ihr können Schiffe mit bis zu 53 Metern Höhe passieren.

Die Brücke wurde am 20. September 1974 durch Bundespräsident Walter Scheel eingeweiht.

Da die Brücke den Anforderungen des modernen Schiffsverkehrs nicht mehr genügt, ist ein Neubau mit 73,5 Metern Durchfahrtshöhe geplant.

 

 

Der Roßkanal

Der Roßkanal verbindet den Roßhafen mit der Süderelbe, genauer gesagt mit dem Köhlbrand. Er ist rund 1.300 Meter lang und im Schnitt 4 Meter tief. Entstanden ist er zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Nach dem Zollanschluss Hamburgs 1888 wurde der Hafen zum Freihafen erklärt. Um kleineren Schiffen die Umgehung des Freihafens zu ermöglichen, legte man verschiedene Wasserwege an – einer davon war der Roßkanal. So konnten Schiffe die stark befahrene Elbe und den Zoll meiden und über die hinteren Hafenzufahrten ihr Ziel erreichen.

 

 

Containerterminal Tollerort

Hier sehen Sie den Containerterminal Tollerort (CTT). Er wurde 1977 eröffnet und gehört seit 1996 zur HHLA. Der Terminal liegt in Steinwerder und hat eine Fläche von 0,6 Quadratkilometern.

Die Kaianlage ist 1.205 Meter lang und bietet Platz für 4 Liegeplätze. Dort stehen 14 Containerbrücken, mit denen Schiffe bis zur Postpanamax-Klasse abgefertigt werden können. Der maximale Tiefgang beträgt 15,1 Meter.

Auch die Bahn spielt hier eine große Rolle: Der Containerbahnhof verfügt über 5 Gleise, jeweils 720 Meter lang, sodass ganze Züge direkt beladen werden können.

Bekannt wurde der Terminal auch durch die Beteiligung des chinesischen Reedereikonzerns COSCO. Ursprünglich waren 35 % geplant, letztlich durfte COSCO jedoch nur weniger als 25 % übernehmen. Damit bleibt der operative Betrieb weiter bei der HHLA.


Technische Daten:

Die betrieblichen und technischen Daten des Terminals lauten wie folgt:

Kaimauer: 1.205 Meter
Liegeplätze: 4
Anzahl Containerbrücken: 14
Anzahl Van Carrier: 61
Anzahl Bahnkräne: 3
Anzahl Gleise: 5
Anzahl Lkw-Spuren: 8, in der Abfertigung 36
292 Anschlüsse für Kühlcontainer

 

Der Hafen

Willkommen im Hamburger Hafen – dem „Tor zur Welt“.


Er ist nicht nur groß und beeindruckend, sondern auch voller Geschichte und moderner Technik.

Der Hafen erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 7.000 Hektar – das ist so groß wie eine ganze Stadt.

Er ist der drittgrößte Hafen Europas, gleich nach Rotterdam und Antwerpen, und er verbindet Hamburg mit über 900 Häfen in 170 Ländern.

Jeden Tag kommen hier die unterschiedlichsten Schiffe an:

kleine Sportboote, große Kreuzfahrtschiffe – und natürlich die riesigen Containerschiffe.

Diese Frachter sind 140 bis 400 Meter lang.

Manche bringen nur ein paar Hundert Container, andere bis zu 24.000 Stück.

Würde man all diese Container hintereinanderstellen, ergäbe das manchmal eine Länge von über 144 Kilometern!

In einem Jahr werden hier rund 7,8 Millionen Container bewegt. Das entspricht einer Kette von 47.000 Kilometern – einmal um die ganze Erde herum, plus die Entfernung von Hamburg bis nach Miami (USA, Florida).

Früher, in den 60er Jahren, sah das ganz anders aus.

Damals arbeiteten noch rund 80.000 Menschen direkt im Hafen. Das Be- und Entladen war Handarbeit – und es dauerte oft 1 bis 2 Wochen, bis ein Schiff wieder komplett beladen war.

Mit der Einführung der Container, moderner Kräne und Transportfahrzeuge änderte sich alles: Heute sind nur noch etwa 3.600 Menschen im Einsatz.

Und mit der weiteren Automatisierung – gesteuert durch Computer und künstliche Intelligenz – könnte die Zahl bald auf nur noch 200 Mitarbeiter reduzieren, derweil sich der Umschlag verdoppelt hat. Das ist 1/400 !

Der Hamburger Hafen zeigt sehr deutlich, wie sich die Arbeitswelt verändert.

Früher saßen in vielen Büros noch ganze Reihen von Frauen, die Rechnungen per Hand geschrieben und Buchhaltung mit Stift zu Papier getragen haben. Heute erledigt das ein einziger Computer.

Während die Bevölkerung in Deutschland von 70 Millionen in den 60er Jahren auf heute über 84 Millionen gewachsen ist, gibt es immer weniger Arbeitsplätze. Das führt zu neuen Herausforderungen – mehr Arbeitslosigkeit, höhere Sozialkosten – und gleichzeitig werden die Reichen immer reicher.

 Und so stellt sich die Frage: Wo liegt der Fehler im System?

 

 

Blohm & Voss

Die Geschichte von Blohm+Voss beginnt am 5. April 1877, als Hermann Blohm und Ernst Voss die Werft auf der Elbinsel Kuhwerder gründeten. Das erste Schiff war die eiserne Bark "Flora".

Anfangs hatten sie kaum Aufträge, da viele Reedereien lieber in England bauen ließen. Mit dem Bau des Schwimmdocks I und Reparaturarbeiten ging es bergauf.

1899 lieferte die Werft ihr erstes großes Kriegsschiff, die SMS Kaiser Karl der Große, und wurde später zur Hauptwerft für Schlachtkreuzer.

Während des Ersten Weltkriegs konzentrierte sich Blohm+Voss auf den U-Boot-Bau.

Im Zweiten Weltkrieg gehörte die Werft zu den wichtigsten Lieferanten von Kriegs- und Handelsschiffen. Dabei wurden auch Tausende Zwangsarbeiter, darunter Häftlinge aus dem KZ Neuengamme, eingesetzt.

Nach Kriegsende wurde die Werft zunächst demontiert, aber in den 1950er Jahren wieder aufgebaut. Sie spezialisierte sich auf Massengutfrachter, Offshore-Technik und Marineschiffe.

Im Laufe der 2000er Jahre wechselte Blohm+Voss mehrfach den Besitzer. Seit 2016 gehört sie zur Lürssen-Gruppe und ist Teil der Naval Vessels Lürssen (NVL) Group. Heute baut die Werft vor allem Megayachten und Marineschiffe – und gehört weiterhin zu den bekanntesten Werften Deutschlands.


 

Bericht über Blohm und Voss Dock 11

Das Blohm+Voss Dock 11 wurde 1976 für 90 Millionen D-Mark gebaut und ist mit 330 Metern Länge und 58 Metern Innenbreite das größte Schwimmdock Europas. Es kann Schiffe von bis zu 300 Metern Länge aufnehmen.

Das Schwimmdock funktioniert so: Die 10m hohe Kammer unterm Dock wird mit Wasser geflutet, das Dock sinkt ab und das Schiff wird mittels Schleppern hereingezogen und mit Leinen befestigt. Danach werden die Kammern leergepumpt, das Dock hebt sich – und das Schiff liegt trocken für Reparaturen oder Neubauten.

Für die Arbeiten stehen mehrere Kräne bereit, darunter 2 mit 10 Tonnen und 2 mit 35 Tonnen Hebekraft. Hier entstehen Neubauten, Lackierungen und Reparaturen aller Art.