Wilkommen bei Captain Joe
Barkassenfahrt
Ohne Speicherstadt

 


 

 

Barkassen
Entdecken Sie die faszinierende Geschichte der Barkassen im Hamburger Hafen! Seit über 100 Jahren sind diese traditionellen Wasserfahrzeuge Teil des maritimen Erbes. Ursprünglich von Dampfmaschinen angetrieben, transportierten sie einst Arbeiter zu den Werften und erfüllten Schleppaufträge. Im Laufe der Zeit wurden sie auf moderne Dieselmotoren umgerüstet. Die Umstellung von Dampfmaschinen auf Dieselmotoren bei Barkassen erfolgte hauptsächlich im frühen 20. Jahrhundert, insbesondere in den ersten Jahrzehnten. Dieser Übergang war Teil der allgemeinen Entwicklung der Schifffahrtstechnologie, bei der sich der Fokus von Dampfantrieb auf den effizienteren und weniger wartungsintensiven Dieselantrieb verlagerte.
Die Einführung von Dieselmotoren brachte mehrere Vorteile mit sich, darunter eine erhöhte Effizienz, eine einfachere Handhabung und geringere Betriebskosten im Vergleich zu Dampfmaschinen.

Heute sind nur noch wenige Traditions-Barkassen erhalten, die liebevoll restauriert wurden und nun im Tourismus eingesetzt werden. Erleben Sie die nostalgische Atmosphäre an Bord und erkunden Sie den Hafen aus einer ganz besonderen Perspektive. Tauchen Sie ein in die Geschichte und genießen Sie eine unvergessliche Fahrt auf einer dieser charmanten Barkassen!

 

 

Rickmer Rickmers
Die Geschichte der Rickmer Rickmers ist von einer beeindruckenden Seefahrtsvergangenheit geprägt. Das majestätische Vollschiff wurde im August 1896 auf der Werft der Bremerhavener Reederei Rickmer Clasen Rickmers vom Stapel gelassen. Namensgeber war der Enkel des Reeders, Rickmer Rickmers, der später selbst eine bedeutende Rolle in der maritimen Geschichte einnahm.

Das Schiff begann seine erste Reise nach Hongkong und transportierte Reis und Bambus zurück nach Deutschland. Unter der Führung von Kapitän Hermann Hinrich Ahlers und einer 21-köpfigen Besatzung unternahm die Rickmer Rickmers zwölf Rundreisen, die sie vor allem in die Vereinigten Staaten und nach Fernost führten. Doch auch schwere Zeiten blieben nicht aus: 1904 verlor das Schiff während eines Orkans im Indischen Ozean, den berüchtigten "Schwarzen Südostwind", seinen Kreuzmast, konnte aber von der tapferen Besatzung nach Kapstadt gerettet werden, wo es zur Bark umgetakelt wurde.

1912 erwarb die Hamburger Reederei Carl Christian Krabbenhöft das Schiff und gab ihm den Namen "Max". In den darauffolgenden Jahren wurde die Rickmer Rickmers für den Kohletransport von Wales nach Chile und den Salpetertransport von Chile nach Europa genutzt. Doch der Ausbruch des Ersten Weltkriegs brachte das Schiff vor den neutralen Azoren vor Anker, wo es am 23. Februar 1916 von den portugiesischen Streitkräften konfisziert wurde. Unter dem Namen "Flores" transportierte es fortan Kriegsgüter für Großbritannien.

Nach einem Umbau erhielt das Schiff 1924 den Namen "Sagres" und diente als Segelschulschiff der portugiesischen Marine. Mit zwei zusätzlichen Diesel-Hilfsmotoren ausgestattet, gewann die Sagres 1958 die Regatta Tall Ships’ Races. Doch ihre Zeit als Segelschulschiff endete 1962, als die jetzige Sagres in Dienst gestellt wurde. Fortan lag der Dreimaster als Depotschiff mit dem Namen "Santo André" im Marinehafen Alfeite bei Lissabon.

Glücklicherweise konnte die Rickmer Rickmers vor dem Vergessen bewahrt werden. 1974 wurde der Verein "Windjammer für Hamburg" gegründet, um die maritime Vergangenheit Hamburgs lebendig zu halten. Der Verein erlangte 1983 das heruntergekommene Schiff im Austausch gegen eine Yacht. Nach einer aufwendigen Restaurierung wurde die Rickmer Rickmers schließlich als Museumsschiff an den Hamburger Landungsbrücken zu neuem Leben erweckt.

Heute können Besucher das eindrucksvolle Museumsschiff besteigen und bis zu 30 Meter Höhe am stehenden Gut klettern, um einen atemberaubenden Ausblick zu genießen. Die Rickmer Rickmers erinnert an eine Zeit, als die Segelschifffahrt eine bedeutende Rolle im Handel und Transport spielte, und hält die Erinnerung an Hamburgs maritime Geschichte lebendig.

 

 

Cap San Diego

Das Motorschiff Cap San Diego ist das größte betriebsfähige Museumsfrachtschiff der Welt, mit Liegeplatz an der Überseebrücke im Hamburger Hafen und gehört zur ersten Cap-San-Klasse. Dieser Stückgutfrachter wurde im August 1961 von der Deutschen Werft AG in Hamburg für die Reederei Hamburg Süd erbaut und trug den Namen Cap San Diego nach einem Kap auf der Isla de los Estados in Feuerland. Es war das letzte Schiff einer Serie baugleicher Stückgutfrachter und wurde aufgrund seiner eleganten Form auch "Die weißen Schwäne des Südatlantiks" genannt.

Das Motorschiff Cap San Diego war ein Höhepunkt des mechanisierten Frachtschiffbaus in Deutschland und zeichnete sich durch eine breite Vielfalt an Berufsbildern aus, die in der Frachtschifffahrt entwickelt wurden. Das Schiff verfügte über sechzehn Ladebäume, zwei Bordkranen und einen Schwergutbaum sowie fünf Laderäume mit bis zu drei Zwischendecks. Zwei der Laderäume waren als Kühlladeräume für den Transport von Kühlgütern eingerichtet. Zusätzlich hatte das Schiff sechs beheizbare Ladetanks für den Transport von Süßölen.

Die Cap San Diego diente im Liniendienst nach Südamerika und transportierte eine Vielzahl von Gütern, darunter Maschinen, Chemikalien, Automobile, Fleisch, Kaffee, Obst, Textilien und vieles mehr. Für Passagiere bot das Schiff luxuriöse Annehmlichkeiten, die normalerweise nur auf Passagier- und Kombischiffen zu finden waren. Das separate Passagierdeck verfügte über eine Lounge, einen Speisesaal und sogar ein Außenschwimmbad mit Poolbar.

Mit dem Aufkommen von Containerschiffen wurden viele Stückgutfrachter, einschließlich der Cap San Diego, in den 1980er Jahren außer Dienst gestellt. Das Schiff wurde vor der Verschrottung gerettet und 1987 von der Stiftung Hamburger Admiralität GmbH übernommen, die es zu einem beeindruckenden Museumsschiff umwandelte. Seitdem zieht die Cap San Diego jährlich rund 100.000 Besucher aus aller Welt an. Das Museumsschiff zeigt nicht nur die eindrucksvolle Schifffahrtsgeschichte, sondern beherbergt auch Wechselausstellungen und bietet mietbare Veranstaltungsräume.

Die Cap San Diego hat sich zu einem attraktiven Anziehungspunkt entwickelt und bietet neben dem Museum auch Gastronomie und einen kleinen Hotelbetrieb. Besucher haben die Möglichkeit, in den acht Kabinen des Schiffes zu übernachten. Zudem werden bis zu zehn Gästefahrten jährlich angeboten, die verschiedene Ziele entlang der Nordseeküste ansteuern.

Die ehemalige Ladeluke 4 des Schiffes wurde zu einem Escape Game mit vier Spielräumen umgestaltet, und auf dem Deck kann man sich im deutschlandweit einzigen Kletterpark auf dem Wasser beweisen.

Die Cap San Diego hat ihren Platz in der maritimen Geschichte gefunden und bleibt ein faszinierendes Zeugnis der Vergangenheit, das Besucher jeden Alters in die Welt der Seefahrt eintauchen lässt.

 

 

Feuerschiff
Im malerischen Hamburger Sportboothafen thront das imposante Feuerschiff und erfüllt eine bedeutende Aufgabe als Hüter der Hafeneinfahrt. Dieses maritime Juwel spielte eine entscheidende Rolle für die Sicherheit der Schifffahrt und fügt gleichzeitig einen Hauch von Nostalgie und Charakter zu diesem belebten Hafenbereich hinzu.

Was das Feuerschiff im Hamburger City Sportboothafen so besonders macht, ist die einzigartige Kombination aus funktionaler Bedeutung und historischem Erbe. Viele dieser Schiffe tragen eine reiche maritime Geschichte in sich, die bis in vergangene Jahrzehnte zurückreicht. Sie erzählen die Legenden der Seefahrer und erinnern an die Bedeutung der maritimen Sicherheit in längst vergangenen Zeiten.

Abgesehen von seiner funktionalen Rolle strahlt das Feuerschiff eine besondere Faszination für Einheimische und Touristen aus. Die markante Silhouette und die Verbindung zur maritimen Geschichte Hamburgs machen es zu einem beliebten Fotomotiv und einem Ort, der Neugierde weckt.

Das Feuerschiff, auch als "Trinity House LV13" (Lightvessel 13) bekannt, wurde im Jahr 1952 auf der Werft Philips & Son in Dartmouth fertiggestellt in Dienst gestellt. Es diente 36 Jahre lang als unverzichtbarer Bezugspunkt für Kapitäne, die die Humber-Mündung an der Ostküste Englands ansteuerten. Dieses Feuerschiff war mit einer Vielzahl von Lichtern, Nebelhörnern und Glocken ausgestattet, um bei schlechten Sichtverhältnissen und in der Nacht die Navigation der fremden Schiffe zu erleichtern. Die charakteristische Silhouette mit dem hoch aufragenden Leuchtturm und seinen Lichtsignalen, war ein beruhigender Anblick für Seeleute, die sich den gefährlichen Gewässern näherten.

Am 10.03.1989 wurde das Feuerschiff außer Dienst gestellt und durch eine Großtonne ersetzt. Am 21. Juni 1991 erwarb Kapitän Wulf Hoffmann das Schiff für 30.000 Pfund und ließ es zwischen November 1992 bis November 1993 auf der Schiffswerft Jöhnk (Harburg / Stader Stadthafen) zum Restaurantschiff umbauen.

Seit November 1993 liegt das "Feuerschiff" nun im Hamburger City Sportboothafen als ein sehr angesehenes Restaurant, Museum und kleines Hotel. Ich empfehle unbedingt vorher einen Platz zu reservieren, da das Restaurant meist immer ausgebucht ist.

 

 

Die Elbphilharmonie
Die Elbphilharmonie, auch liebevoll als "Elphi" bezeichnet, ist ein im November 2016 fertiggestelltes Konzerthaus in Hamburg, Deutschland. Sie wurde mit dem Ziel erbaut, ein neues Wahrzeichen der Stadt und ein Kulturdenkmal für alle zu schaffen. Das Gebäude, entworfen vom Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron, befindet sich im Stadtteil HafenCity am rechten Ufer der Norderelbe am Großen Grasbrook, zwischen den Mündungen der Hafenbecken Sandtorhafen und Grasbrookhafen.

Die Idee für die Elbphilharmonie geht auf eine 2001 vorgestellte Initiative des Hamburger Projektentwicklers Alexander Gérard zurück. Der Bau wurde 2007 von der Bürgerschaft unter Bürgermeister Ole von Beust beschlossen. Die Freie und Hansestadt Hamburg war Teilgesellschafter und Hauptfinanzier der Elbphilharmonie Bau KG, die das Gebäude im Auftrag der Stadt durch den Baudienstleister Hochtief errichtete.

Ursprünglich für das Jahr 2010 geplant, verzögerte sich die Fertigstellung des Gebäudes mehrmals, und die Baukosten stiegen erheblich. Am Ende betrugen die Baukosten rund 866 Millionen Euro, statt der ursprünglich veranschlagten 186 Millionen Euro. Von den Baukosten übernam Hamburg  789 Millionen Euro.

Das Konzerthaus hat eine Höhe von 110 Metern und verfügt über 26 Etagen. Die Gesamtnutzungsfläche beträgt etwa 125.512 Quadratmeter. Die Struktur des Gebäudes besteht aus Stahlbeton und einer Glasfassade. Es umfasst einen Großen Konzertsaal mit 2100 Sitzplätzen, einen Kleinen Saal mit 550 Plätzen und ein Kaistudio 1 mit 170 Sitzplätzen. Die Akustik des Großen Saals wurde mit Hilfe des renommierten Akustikers Yasuhisa Toyota entwickelt.

Ein herausragendes Merkmal der Elbphilharmonie ist die öffentlich zugängliche Plaza, die sich zwischen dem Backsteinsockel des Kaispeichers und dem Glasaufbau in 37 Metern Höhe befindet. Von hier aus hat man einen atemberaubenden Blick über die Norderelbe, den Hafen und die Innenstadt.

Das Gebäude beherbergt auch das Vier-Sterne-Plus-Hotel "The Westin Hamburg" mit 244 Zimmern, das von der Marriott International betrieben wird. Außerdem gibt es gastronomische Einrichtungen, darunter das Restaurant "Störtebeker", das von der Störtebeker Braumanufaktur in Zusammenarbeit mit der east Hotel & Restaurant GmbH betrieben wird.

Ein weiteres Highlight ist die Konzertorgel im Großen Saal, die von der Orgelbaufirma Johannes Klais Orgelbau erbaut wurde. Sie verfügt über 69 Register mit insgesamt 4.765 Pfeifen und zwei Spieltische.

Die Elbphilharmonie ist nicht nur ein kulturelles Highlight, sondern auch ein wichtiger Teil des städtischen Marketings für Hamburg und die HafenCity. Die Eröffnung wurde von umfangreichen Kampagnen begleitet, um die internationale Wahrnehmung der Stadt zu stärken.

Die Elbphilharmonie ist ein beeindruckendes Beispiel moderner Architektur, das Hamburg zu einem bedeutenden kulturellen und architektonischen Zentrum macht. Trotz der Herausforderungen im Bauverlauf und den gestiegenen Kosten hat sich das Konzerthaus zu einem stolzen Wahrzeichen der Stadt entwickelt und zieht Besucher aus der ganzen Welt an.

 

 

Hywax GmbH
 

 Die Hywax GmbH ist ein integraler Bestandteil der internationalen AWAX Group, die über ungefähr 700 Mitarbeiter verfügt. Im im Hamburger Hafen Standort engagieren sich etwa 350 Mitarbeiter und 16 Auszubildende für die Herstellung eines vielfältigen Sortiments an Paraffinwachsen, sowohl auf mineralischer als auch synthetischer Basis. Zusätzlich produzieren man Wachsemulsionen sowie Vaseline. Weitere Produktionsanlagen für Emulsionen sind in Linz, Österreich, und Birkenhead, Großbritannien, ansässig.
 
Die große Produktpalette findet global Anwendung in unterschiedlichen verarbeitenden Industriezweigen. Hierzu gehören beispielsweise heiße Schmelzkleber, die Papier- und Verpackungsindustrie, Farb- und Lackherstellung, Kosmetika und pharmazeutische Produkte, Holzwerkstoffe, Kerzen sowie auch im Straßenbau.

 

 

Hafenbereich O’Swaldkai

Die Hafen- und Logistikgesellschaft Hamburg (HHLA) betreibt die Terminalanlagen, ebenso wie die dazugehörige Unikai Lagerei- und Speditionsgesellschaft, die zur HHLA gehört.

Geschichte
Am Hafenbereich O’Swaldkai auf dem Kleinen Grasbrook, südlich der Norderelbe und an der Nordseite des Hansahafens, der Ende des 19. Jahrhunderts entstand, sind etwa 1000 Angestellte auf einer Fläche von 75 Hektar damit beschäftigt, Logistikdienstleistungen abzuwickeln. An den Kaimauern werden hauptsächlich Kühlwaren behandelt, ebenso RoRo- und ConRo-Schiffe. Zudem spielen Projektfrachten und Forstprodukte eine bedeutende Rolle.

RoRo-Terminal
Die umgeschlagenen Güter beinhalten vorrangig Container, Projektfracht, Schwergut sowie RoRo-Fracht in Form von Autos und Lastwagen, aber auch Anhänger. Zudem erfolgt in kleinerem Maßstab der Umschlag von Holz und anderen konventionellen Stückgütern. Es stehen zwei Liegeplätze zur Verfügung, mit einer maximalen Tiefe von 11,5 Metern und einer Gesamtkailänge von 800 Metern. Die Terminalfläche erstreckt sich über 800.000 Quadratmeter. Für den Umschlag stehen zwei Containerbrücken und ein mobiler Hafenkran mit einer Tragfähigkeit von bis zu 104 Tonnen zur Verfügung.

 

 

Der Elbtower
Ein Wolkenkratzer-Projekt in Hamburg
 
Der Elbtower ist ein geplantes Hochhausprojekt im östlichen Teil der HafenCity in Hamburg. Die Finanzierung und Realisierung dieses etwa 950 Millionen Euro teuren Bauprojekts soll durch die Signa Prime Selection AG erfolgen, eine Tochtergesellschaft der Signa Holding.

Mit einer geplanten Höhe von 245 Metern und 64 Stockwerken wäre der Elbtower das mit Abstand höchste konventionelle Gebäude in Hamburg und bundesweit das dritthöchste, nach dem Commerzbank Tower und dem Messeturm in Frankfurt am Main. Der Entwurf stammt von Christoph Felger aus dem Büro des britischen Architekten David Chipperfield, der bereits das niedrigere Hochhausprojekt Empire Riverside Hotel in Hamburg realisiert hat.

Standort
Das Gebäude soll an einem markanten Standort am Nordufer der Norderelbe entstehen und den Zugang zur Innenstadt markieren. Der Standort wird von der Freihafenelbbrücke und den Eisenbahnbrücken im Westen sowie der Billhorner Brücke und der Neuen Elbbrücke im Osten begrenzt. Er liegt unmittelbar am Bahnhof Hamburg Elbbrücken.

Baubeschreibung
Der Elbtower hat die Form eines gleichschenkligen, rechtwinkligen Dreiecks, wobei die Hypotenuse parallel zum Ufer des Oberhafenkanals im Nordosten verläuft und die Katheten im Westen und Süden liegen. Der Entwurf umfasst einen Sockel mit vier bis fünf Geschossen, auf dem sich sechs bis sieben weitere Geschosse entwickeln. Im Südosten des Gebäudes erstreckt sich ein schlanker, rund 64-stöckiger Turm. Die obersten acht Stockwerke des Turms weichen nach Nordosten zurück. Die komplexe Form des Gebäudes ergibt unterschiedliche städtebauliche Wirkungen.

Nutzung
Die Bruttogeschossfläche beträgt etwa 160.000 m², wovon etwa 122.000 m² oberirdisch liegen. Davon sind 77.000 Quadratmeter Bürofläche auf 48 Stockwerke verteilt. Das Nobu Hotel, gegründet von Robert De Niro, und ein dazugehöriges Restaurant werden sich auf mehreren Etagen im Elbtower befinden. Öffentlich zugängliche Bereiche umfassen Wein- und Feinkostgeschäfte, Galerien, Cafés und Bistros sowie einen Gym und Spa. Eine Aussichtsplattform in der 55. Etage wird ebenfalls öffentlich zugänglich sein.

Geschichte
Das Projekt wurde erstmals im März 2017 auf der Immobilienmesse MIPIM vorgestellt. Der Bauantrag wurde im Dezember 2020 eingereicht und der Bebauungsplan im Januar 2021 genehmigt. Die Fertigstellung ist für Anfang 2026 geplant. Bis Ende Juli 2023 erreichte der Rohbau eine Höhe von etwa 60 Metern, und bis Ende 2023 soll eine Höhe von 100 Metern erreicht werden.

 

 

HafenCity Hamburg

Die HafenCity Hamburg ist zweifellos eine der beeindruckendsten städtischen Entwicklungen Europas. Das Projekt repräsentiert nicht nur Hamburgs Streben nach Modernität und Nachhaltigkeit, sondern auch seine Fähigkeit, Historie und Innovation in Einklang zu bringen.

Geschichtlicher Hintergrund
Die Geschichte der HafenCity reicht weit zurück. Das Gebiet, das heute als HafenCity bekannt ist, war einst ein wichtiger Teil des Hamburger Hafens und diente als Lager- und Handelszentrum. Mit der Zeit änderten sich jedoch die Anforderungen an den Hafen, und viele dieser Gebäude und Lager wurden überflüssig.

Projektbeginn
Die Idee zur Umwandlung dieses Gebiets in einen modernen städtischen Raum entstand in den frühen 2000er Jahren. Die offizielle Bauphase begann 2003, und seitdem hat sich die HafenCity kontinuierlich entwickelt. Die Entwicklung wird voraussichtlich bis in die 2030er Jahre andauern.

Fakten und Zahlen
Die Hafen City ist das größter innerstädtische Bauprojekt Europas und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 157 Hektar, was ungefähr der Größe von 200 Fußballfeldern entspricht.
Sie liegt zwischen der berühmten Elbphilharmonie und den Norderelbbrücken, wo insgesamt etwa 6,000 bis 7,000 Wohnungen in der HafenCity entstehen, die Platz für etwa 15,000 bis 20,000 Menschen bieten.
Das Projekt umfasst eine Vielzahl von Gebäuden, darunter Wohngebäude, Bürogebäude, kulturelle Einrichtungen, Restaurants, Geschäfte, das größte Maritime Museum der Welt, mit seiner umfangreichen Sammlung von maritimen Artefakten aus der ganzen Welt und vieles mehr.

 

 

Musicals im Hamburger Hafen: *
Magische Unterhaltung vor maritimer Kulisse


Der Hamburger Hafen ist nicht nur ein geschäftiger Umschlagplatz für Waren aus aller Welt, sondern auch eine Bühne für künstlerische Darbietungen und kulturelle Ereignisse. Inmitten dieser lebendigen Atmosphäre haben sich zwei Musicals etabliert, die sowohl Einheimische als auch Touristen gleichermaßen in ihren Bann ziehen. "Der König der Löwen" und "Die Eiskönigin" – zwei unvergessliche Produktionen, die nicht nur für ihre beeindruckenden Aufführungen, sondern auch für ihre einzigartigen Spielstätten bekannt sind.
 
Der König der Löwen
Basierend auf dem gleichnamigen Disney-Zeichentrickfilm entführt das Musical "Der König der Löwen" die Zuschauer in die faszinierende Welt der afrikanischen Savanne. Das Besondere an dieser Produktion ist nicht nur die mitreißende Musik von Hanz Zimmer mit Elton John und den Texten von Tim Rice, sondern auch das einzigartige Theater, in dem das Stück aufgeführt wird. Das "Stage Theater im Hafen" ist extra für diese Show erbaut worden und bietet Platz für rund 2.000 Zuschauer.
 

Das Theater selbst beeindruckt mit einer imposanten Architektur, die von einem baumförmigen Dach dominiert wird, das sich majestätisch über dem Zuschauerraum ausbreitet. Die Bühne ist vielfältig und farbenfroh gestaltet, und durch ausgeklügelte Technik werden die Charaktere des König der Löwen zum Leben erweckt. Die aufwendigen Masken und detailreichen Kostüme entführen die Zuschauer in die Welt von Simba, Mufasa, Nala, Scar und Co. Ein Hauch von afrikanischer Magie liegt in der Luft, wenn die Darsteller zu den Klängen von "Circle of Life" über die Bühne schreiten.
 
Die Eiskönigin
Ein Zauberhaftes Musicalerlebnis für die ganze Familie
 
Seit seiner Premiere hat das Musical "Die Eiskönigin" die Herzen von Jung und Alt erobert. Basierend auf dem beliebten Disney-Animationsfilm "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren" entführt diese zauberhafte Bühnenproduktion die Zuschauer in die märchenhafte Welt von Arendelle. Mit mitreißenden Melodien, beeindruckenden Bühnenbildern und einer fesselnden Geschichte begeistert das Musical sein Publikum auf der ganzen Welt.

Die Handlung:
Das Musical "Die Eiskönigin" erzählt die bewegende Geschichte der Schwestern Anna und Elsa. Elsa, die ältere der beiden, besitzt magische Kräfte, mit denen sie Eis und Schnee erschaffen kann. Doch nach einem tragischen Unfall, bei dem sie ihre Schwester Anna beinahe verletzt, verschließt Elsa ihr Herz und ihre Kräfte vor der Außenwelt. Dadurch entfremden sich die Schwestern voneinander, und Arendelle versinkt in einem ewigen Winter.
Anna, die mutige und liebenswerte jüngere Schwester, macht sich auf die Suche nach Elsa, um die Kälte und das Eis zu beenden und die Harmonie in ihr Königreich zurückzubringen. Auf ihrer Reise trifft sie auf den charmanten Kristoff, sein treues Rentier Sven und den lustigen Schneemann Olaf. Gemeinsam stellen sie sich den Herausforderungen der eisigen Landschaft und den magischen Abenteuern, die vor ihnen liegen. Es ist eine Geschichte über Liebe, Opferbereitschaft, Selbstakzeptanz und den Wert wahrer Freundschaft.

Die Musik:
Die Musik ist zweifellos einer der Höhepunkte dieses Musicals. Mit den mitreißenden Melodien von Oscar-Gewinnerin Kristen Anderson-Lopez und Robert Lopez werden die Emotionen der Charaktere eindrucksvoll vermittelt. Hits wie "Lass jetzt los" (im Original: "Let It Go") sind längst zu Klassikern avanciert und berühren die Herzen der Zuschauer. Die mitreißenden Gesangseinlagen und energiegeladenen Choreografien machen das Musical zu einem mitreißenden Spektakel für die Sinne.

Bühnenbild und Effekte:
Die Bühnenbilder und Spezialeffekte in "Die Eiskönigin" sind atemberaubend. Von der schneebedeckten Landschaft des Königreichs Arendelle bis hin zu den beeindruckenden magischen Momenten, in denen Elsa ihre Kräfte einsetzt, wird das Publikum in eine faszinierende Welt voller Fantasie entführt. Die Kostüme sind detailreich gestaltet und spiegeln die Charaktere perfekt wider, was das Eintauchen in die Geschichte noch intensiver macht.

Beliebtheit und globales Phänomen:
Seit seiner Premiere hat sich "Die Eiskönigin" zu einem globalen Phänomen entwickelt. Die Faszination für die Charaktere und ihre Abenteuer hat Menschen auf der ganzen Welt vereint. Das Musical wurde in zahlreichen Ländern aufgeführt und begeisterte ein internationales Publikum. Die zeitlose Geschichte und die mitreißende Musik haben dazu beigetragen, dass "Die Eiskönigin" zu einem der erfolgreichsten Musicals aller Zeiten wurde.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Musical "Die Eiskönigin" ein zauberhaftes und unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie bietet. Mit seiner bewegenden Geschichte, den mitreißenden Melodien und den beeindruckenden Bühneneffekten entführt es die Zuschauer in eine magische Welt voller Emotionen. Egal, ob man ein Fan des Films ist oder die Geschichte zum ersten Mal erlebt, "Die Eiskönigin" berührt die Herzen und bleibt noch lange nach dem Vorhangfall in Erinnerung.

Beide Musicals sind nicht nur für ihre exzellenten Darsteller und mitreißenden Geschichten bekannt, sondern auch für ihre professionelle Inszenierung und technische Raffinesse. Sie bieten Unterhaltung für die ganze Familie und sind ein fester Bestandteil der Hamburger Kulturlandschaft geworden.

Die Musicals im Hamburger Hafen haben sich zu Publikumsmagneten entwickelt und locken Besucher aus aller Welt an. Sie bereichern nicht nur das kulturelle Angebot der Stadt, sondern bieten auch die Möglichkeit, einen Besuch im Hamburger Hafen mit einem unvergesslichen Theatererlebnis zu verbinden. Ob jung oder alt, Musikliebhaber oder Disney-Fan – die Musicals "Der König der Löwen" und "Die Eiskönigin" garantieren einen unvergesslichen Abend inmitten der maritimen Kulisse des Hamburger Hafens.

 

 

St. Pauli-Landungsbrücken
Erleben Sie Europas größten schwimmenden Wasserbahnhof!

Der erste hölzerne Schiffsanleger wurde bereits im Jahr 1839 erbaut und diente als Anlegestelle für Dampfschiffe der Überseelinien, darunter auch die berühmten HAPAG-Linienschiffe. Sie transportierten damals die Auswanderer nach Afrika und Amerika. Heute legen hier nur noch die HADAG-Fähren und die Helgoland-Linie ab.

Der Pontonanlage ermöglichte das bequeme Beladen der Schiffe mit Kohle und gewährleistete ausreichenden Sicherheitsabstand aufgrund der Brandgefahr. Ab Mai 1907 bis 1911 wurde die 688 Meter lange Anlegestelle durch schwimmende Metallpontons ersetzt. Davon zerbommten die Aleirten  bei der Operation Gromorra die Hälfte. Zwischen 1953 und 1976 während des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg, wurde alles neu errichtet.

Neben dem beeindruckenden Wasserbahnhof finden Sie an den Landungsbrücken eine Vielzahl von Restaurants, Cafés, Eisläden und Souvenirgeschäften. Hier können Sie auch Schifffahrten mit verschiedenen Reedereien unternehmen. Zudem bieten zwei Museumsschiffe spannende Einblicke in die maritimen Traditionen der Region. Für Musical-Besucher gibt es einen bequemen Transfer von den Landungsbrücken zu den Veranstaltungsorten.

Oberhalb der Landungsbrücken finden Sie den U-Bahnhof U3 Barmbek -> Wandsbek-Gartenstadt sowie S-Bahn und Buslinien, die eine bequeme Anbindung an die Umgebung bieten.

Erleben Sie das maritime Flair und die faszinierende Geschichte des größten schwimmenden Wasserbahnhofs Europas!

 

 

Der Alte Elbtunnel
Entdecken Sie den historischen Alten Elbtunnel und seine Rolle bei der Bewältigung des steigenden Verkehrsaufkommens auf der Norderelbe!

Seit Ende des 19. Jahrhunderts wurde nach einer dauerhaften technischen Lösung für die Überquerung der Elbe gesucht. Der Hintergrund war das immense Wachstum des Hamburger Hafens und die damit verbundenen Verlagerungen auf die gegenüberliegende Elbseite. Man erhoffte sich eine Reduzierung der Behinderungen der Schifffahrt durch kreuzende Hafenfähren und eine verbesserte Anbindung der großen Werften auf Steinwerder, wie Blohm & Voss, AG Vulcan und der Reiherstiegwerft, sowie der Umschlagsplätze in den neu entstandenen Hafenbecken im Bereich des Freihafens. Die bestehenden Fährlinien der HADAG seit 1888 konnten den während der Schichtwechsel entstehenden Strom der Arbeiter nicht bewältigen. Im Jahr 1895 waren insgesamt 20.000 Werftarbeiter und 25.000 Hafenarbeiter im Hamburger Hafen beschäftigt. Viele konnten sich die Fähren finanziell nicht leisten oder der Betrieb war witterungsbedingt, insbesondere im Winter bei Schnee und Eis, eingeschränkt.

Der Bau des Alten Elbtunnels fand von 1908 bis 1911 statt und kostete 10,7 Millionen Goldmark. Seit der Eröffnung im Jahr 1911 erstreckt sich der Tunnel unter der Norderelbe über eine Länge von 426,5 Metern und einer Tiefe von 24 Metern. Er verbindet mit zwei Tunnelröhren die nördliche Hafenkante bei den St. Pauli-Landungsbrücken mit der Elbinsel Steinwerder. Im Inneren befinden sich historische Fahrstühle - vier für Fahrzeuge und zwei für Fußgänger. Dadurch wird er sowohl von Fußgängern und Radfahrern als auch eingeschränkt von Autos als öffentliche Verkehrsverbindung genutzt.

Seit 2003 steht der Alte Elbtunnel unter Denkmalschutz und ist ein beeindruckendes Zeugnis vergangener Zeiten.

 

 

Die Hafenstraße in Hamburg
Ein Ort mit Geschichte und Kontroversen

Die Hafenstraße in Hamburg ist zweifellos eine Straße mit einer reichen Geschichte und einer komplexen Gemengelage von sozialen und politischen Herausforderungen. Gelegen im Stadtteil St. Pauli, nahe den berühmten Landungsbrücken und dem Hamburger Hafen, hat die Hafenstraße im Laufe der Jahre eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen.

Geschichte und soziale Unruhen
Ursprünglich als bürgerliche Wohngegend im 19. Jahrhundert geplant, veränderte sich die Hafenstraße im Laufe der Jahrzehnte. In den 1960er und 1970er Jahren wurden viele der Gebäude von ihren ursprünglichen Besitzern verlassen und gerieten in Verfall. Gleichzeitig explodierten die Mietpreise in anderen Teilen von St. Pauli, was dazu führte, dass sich Menschen mit geringerem Einkommen in der Hafenstraße niederließen.

In den 1980er Jahren eskalierte die Situation dramatisch. Hausbesetzer und sozial engagierte Bürgerinnen und Bürger kämpften für den Erhalt der Gebäude und forderten bezahlbaren Wohnraum für alle. Die Unzufriedenheit und die Forderungen der Menschen in der Hafenstraße fanden immer mehr Gehör. Im Jahr 1981 führte ein Versuch der Polizei, die besetzten Häuser zu räumen, zu heftigen Straßenschlachten zwischen Demonstranten und der Polizei. Die Hafenstraße wurde deutschlandweit bekannt und zum Symbol für den Kampf um soziale Gerechtigkeit und bezahlbaren Wohnraum.

Medienberichte und Polizeieinsatz
Die Ausschreitungen und sozialen Unruhen in der Hafenstraße wurden von den Medien intensiv begleitet. Tageszeitungen, Fernsehsender und Radio berichteten ausführlich über die Ereignisse und die Proteste der Bewohnerinnen und Bewohner. Die Hafenstraße wurde zum Synonym für die sozialen Probleme, mit denen viele Städte in Deutschland konfrontiert waren.

Ein besonders markanter Moment war der sogenannte "Schwarze Freitag" im Mai 1981. An diesem Tag kam es zu einem Großeinsatz der Polizei, bei dem rund 5.000 Polizisten im Einsatz waren, um die Ausschreitungen in der Hafenstraße einzudämmen und die besetzten Häuser zu räumen. Die Bilder von dieser Konfrontation gingen um die Welt und zeigten die Intensität der Auseinandersetzungen.

Soziale Umstrukturierung und Folgen
Nach monatelangen Verhandlungen und weiteren Protesten gelang es schließlich, einen Kompromiss zu finden. Ein Teil der besetzten Häuser wurde legalisiert und zu sozialem Wohnraum umgewandelt. Die Bewohnerinnen und Bewohner durften bleiben, und die Hafenstraße begann sich zu einem vielfältigen und lebendigen Viertel zu entwickeln.

Heute ist die Hafenstraße ein Ort der Vielfalt, der von unterschiedlichen Kulturen und sozialen Schichten geprägt ist. Die Straße beherbergt zahlreiche Cafés, Restaurants, kleine Geschäfte und kulturelle Einrichtungen. Sie ist zu einem Ort der Begegnung und des Austauschs geworden.

Allerdings sind auch neue Herausforderungen entstanden. Die steigende Attraktivität des Viertels führte zu einem Anstieg der Mieten und zu Verdrängungseffekten. Viele Bewohnerinnen und Bewohner stehen erneut vor der Frage, wie sie bezahlbaren Wohnraum erhalten können und wie die soziale Struktur des Viertels bewahrt werden kann.

Die Hafenstraße in Hamburg bleibt somit ein Ort mit einer bewegten Geschichte und einer vielschichtigen Gegenwart. Sie symbolisiert den Mut und das Engagement vieler Menschen für soziale Gerechtigkeit und bezahlbaren Wohnraum. Zugleich steht sie für die andauernden Herausforderungen, denen sich Städte in Deutschland und weltweit gegenübersehen, wenn es darum geht, eine faire und nachhaltige Stadtentwicklung zu gewährleisten.

 

 

HADAG
Die HADAG - Hamburgische Dampfschifffahrts-Gesellschaft - hat eine faszinierende Entstehungsgeschichte, die eng mit ihrer Verbindung zu Helgoland und dem maritimen Tourismus verbunden ist. Gegründet am 08.08.1888, begann die HADAG als eine Reederei, die den Personen- und Warenverkehr in und um den Hamburger Hafen erleichtern sollte.

Eine der bemerkenswertesten Dienstleistungen der HADAG war die Verbindung nach Helgoland, einer kleinen Insel in der Nordsee. Das Unternehmen spielte eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Tourismus auf Helgoland, indem es Passagiere von Hamburg aus auf die Insel brachte. Mit ihren modernen und zuverlässigen Schiffen bot die HADAG den Menschen eine bequeme Möglichkeit, die malerische Insel zu besuchen und die spektakuläre Küstenlandschaft sowie die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt zu erkunden.

Ein Höhepunkt in der Geschichte der HADAG war die Einführung des Schiffes MS Astor. Die MS Astor war ein Luxuskreuzfahrtschiff, das von der HADAG betrieben wurde und zahlreiche Passagiere auf unvergessliche Reisen führte. Mit eleganten Kabinen, exzellentem Service und einem vielfältigen Unterhaltungsprogramm setzte die MS Astor neue Maßstäbe im maritimen Tourismus.

Neben dem Schiffverkehr hatte die HADAG auch eine interessante Verbindung zum Luftverkehr. In den 1920er Jahren betrieb das Unternehmen eine eigene Fluglinie mit Wasserflugzeugen. Diese Flugzeuge ermöglichten es den Passagieren, sowohl über das Wasser als auch durch die Luft zu reisen und eröffneten neue Perspektiven für den Tourismus in der Region.

Heute ist die HADAG immer noch aktiv und bietet eine Vielzahl von Fährdiensten und Schiffstouren in und um Hamburg an. Die Reederei hat ihren Fokus auf Nachhaltigkeit und umweltfreundlichen Betrieb gelegt, um den wachsenden Anforderungen des modernen Tourismus gerecht zu werden.

Die HADAG ist ein bemerkenswertes Beispiel für die Entwicklung des maritimen Transports und des Tourismus in Hamburg. Von der Verbindung nach Helgoland über das luxuriöse Kreuzfahrtschiff MS Astor bis hin zu ihren Wasserflugzeugen hat die HADAG eine reiche Geschichte und hat immer wieder Innovationen eingeführt, um den Bedürfnissen der Passagiere gerecht zu werden.

Eine Fahrt mit der HADAG bietet nicht nur einen praktischen Transportweg, sondern auch die Möglichkeit, die maritime Atmosphäre und die Schönheit der Gewässer um Hamburg herum zu genießen. Tauchen Sie ein in die Geschichte und den Charme der HADAG und erleben Sie eine unvergessliche Reise auf dem Wasser oder in der Luft.

 

 

U-434 in Hamburg Altona
Die U-434, ein U-Boot des Projektes 641-B "Som" der sowjetischen und russischen Marine, ist zweifellos ein beeindruckendes Museumsschiff im Hamburger Hafen. Diese U-Boote, die von der NATO als "Tango-Klasse" bezeichnet wurden, gehörten zu den weltweit größten konventionell angetriebenen U-Booten ihrer Zeit. Seit 2002 ist die U-434 nicht mehr im aktiven Dienst und fungiert nun als fesselndes Museumsschiff, das eine spannende Geschichte zu erzählen hat.

Technische Daten:
Stapellauf: 29. April 1976
Außerdienststellung: April 2002
Länge: 92 Meter (Lüa)
Breite: 8,6 Meter
Verdrängung: 3.600 Tonnen
Besatzung: 62 Mann

Antrieb:
3 × 1.900 PS Diesel-Hauptmotoren
4 × 140-2.700 PS Elektromotoren
Propeller: 3 Impeller

Geschwindigkeit und Tauchtiefe:
Tauchtiefe: max. 300 Meter
Geschwindigkeit getaucht: 15 Knoten (28 km/h)
Geschwindigkeit aufgetaucht: 13 Knoten (24 km/h)

Bewaffnung:
Die U-434 verfügte über eine beeindruckende Bewaffnung, um ihre Aufgaben während ihrer aktiven Dienstzeit zu erfüllen.

Dazu gehörten:
6 Torpedorohre mit einem Durchmesser von 533 mm
24 Torpedos, die eine Länge von 8,14 Metern und ein Gewicht von etwa 2 Tonnen hatten
Torpedo-Geschwindigkeit: ca. 60 Knoten
Ladezeit: 6 bis 8 Minuten
Zusätzlich hatte das U-Boot die Fähigkeit, 44 Minen an Bord zu nehmen

Besonderheiten und Zubehör:
Das Innere der U-434 ist originalgetreu erhalten, und während eines Besuchs erhalten die Gäste einen einzigartigen Einblick in das Leben und Arbeiten auf einem sowjetischen U-Boot. Die engen Schlafkojen, die beengten Arbeitsräume und die technischen Instrumente an Bord vermitteln einen realistischen Eindruck von den Lebensbedingungen und Herausforderungen, mit denen die Besatzung konfrontiert war.

Michel Abdollahi's "Käpt'ns Dinner":
Seit 2016 nutzt der bekannte Moderator Michel Abdollahi die U-434 für seine außergewöhnliche Talkshow "Käpt'ns Dinner". In dieser einzigartigen Kulisse führt er spannende Gespräche mit seinen Gästen und verleiht der U-434 eine weitere besondere Bedeutung als Veranstaltungsort für kulturelle Events.

Die U-434 ist zweifellos ein faszinierendes Museumsschiff mit einer reichen Geschichte. Ein Besuch an Bord ist nicht nur ein Erlebnis für Technikbegeisterte und Geschichtsinteressierte, sondern auch für alle, die sich für die geheimnisvolle Welt der U-Boote interessieren. Tauchen Sie ein in die Vergangenheit und entdecken Sie die fesselnde Geschichte der U-434 in Hamburg.

 

 

Altonaer Fischmarkt
Der Altonaer Fischmarkt in Hamburg ist ein geschichtsträchtiger Ort, dessen Gründung bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht. Im Jahr 1703 wurde der Markt gegründet und entwickelte sich schnell zu einem bedeutenden Handelsplatz für frischen Fisch und Meeresfrüchte.

Die Gründung des Altonaer Fischmarkts fiel in eine Zeit, als Altona eine blühende Hafenstadt war. Die Nähe zur Nordsee und zur Elbe machte den Ort ideal für den Fischfang und den Handel mit Meeresprodukten. Bereits damals kamen Fischer, Händler und Käufer aus verschiedenen Regionen zusammen, um ihre Waren auszutauschen.

Im Laufe der Jahrhunderte hat sich der Altonaer Fischmarkt weiterentwickelt und ist zu einem wichtigen Treffpunkt für Einheimische und Touristen geworden. Die Geschichte seiner Gründung prägt noch heute die Atmosphäre des Marktes und verleiht ihm einen besonderen historischen Charme.

Heute ist der Altonaer Fischmarkt ein Ort, an dem man die lebhafte Tradition des Fischhandels erleben kann. Jeden Sonntagmorgen, zwischen 5:00 bis 9:30 Uhr, erwacht der Markt zum Leben, wenn Fischer und Händler ihre frischen Produkte anbieten und Besucher aus aller Welt die Vielfalt der maritimen Köstlichkeiten entdecken können.

Tauchen Sie ein in die Geschichte und den lebendigen Charakter des Altonaer Fischmarkts. Erleben Sie die reiche Tradition dieses historischen Ortes, kosten Sie frischen Fisch und tauchen Sie ein in die faszinierende Atmosphäre dieses einzigartigen Marktes. Der Altonaer Fischmarkt ist ein Ort, an dem Geschichte und kulinarischer Genuss aufeinandertreffen und ein unvergessliches Erlebnis für Touristen bieten.

 

 

Die Hamburger Faultürme

Standorte und Funktion:
Die Hamburger Faultürme befinden sich auf dem Gelände des Klärwerks Hamburg und sind über die Stadt verteilt. Sie dienen dazu, den bei der Abwasserreinigung anfallenden Klärschlamm zu behandeln. Klärschlamm entsteht als Rückstand bei der Abwasserreinigung und besteht aus organischen und mineralischen Bestandteilen. Um eine umweltfreundliche und hygienische Entsorgung sicherzustellen, wird der Klärschlamm in den Faultürmen behandelt.

Anaerobe Faulung:
Die Faultürme setzen auf das Prinzip der anaeroben Faulung. Dabei handelt es sich um einen biologischen Abbauprozess, der ohne Sauerstoff stattfindet. Der Klärschlamm wird in den Türmen unter Ausschluss von Luft gelagert und von speziellen Bakterien zersetzt. Diese Bakterien bauen die organischen Bestandteile des Klärschlamms ab und produzieren dabei Biogas, hauptsächlich Methan. Dieses Biogas wird gesammelt und weiterverwendet, um erneuerbare Energie zu erzeugen.

Energiegewinnung:
Die Gewinnung von Biogas aus der anaeroben Faulung ist ein entscheidender Vorteil der Hamburger Faultürme. Das erzeugte Biogas wird in dahinterliegendem Blockheizkraftwerken verbrannt, um Strom und Wärme zu erzeugen. Der erzeugte Strom wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist und deckt einen Teil des Energiebedarfs der Stadt. Die gewonnene Wärme wird für die Beheizung des Klärwerks und anderer nahegelegener Einrichtungen genutzt. Durch diese nachhaltige Energieerzeugung leisten die Faultürme einen wertvollen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes und zur Schonung fossiler Brennstoffe.

Trocken- und Nassfermentation:
Die Faultürme in Hamburg sind sowohl mit einer Trocken- als auch Nassfermentation ausgestattet. Bei der Trockenfermentation wird der Klärschlamm in großen Kammern unter Zugabe von Reaktionsmaterial gelagert, um den Abbau zu fördern. Bei der Nassfermentation hingegen wird der Klärschlamm in Wasser gelagert. Beide Verfahren haben ihre Vor- und Nachteile, aber gemeinsam ermöglichen sie eine effiziente Abfallbehandlung und Biogasproduktion.

 

 

Containerterminal Tollerort


Geschichte:
Der Containerterminal CTT wurde 1977 eröffnet und wurde durch das private Konsortium Lager- und Speditions-Gesellschaft finanziert, das damals zur Buss Group gehörte. Vor der Eröffnung des CTT war der Containerterminal Burchardkai im früheren Hafen Neuhof seit 1968 gewachsen. Schon 1972 nahm der Umschlagplatz Tollerort eine erste 48-Tonnen-Containerbrücke in Betrieb. Im Jahr 1996 übernahm die Hamburger Hafen und Logistik (HHLA) den Betrieb des CTT. Zur Erweiterung des Terminals wurde zwischen 1999 und 2003 der Vulkanhafen zugeschüttet, wodurch der neue Terminal heute teilweise auf den verschütteten U-Boot-Bunkern des Zweiten Weltkriegs (siehe Elbe II) steht. Dies ermöglichte die Einrichtung von zwei weiteren Liegeplätzen für tiefergehende Schiffe. 2008 wurde ein neuer Güterbahnhof eröffnet, der die Kapazität des Terminals verfünffachte.

Im September 2021 vereinbarte die HHLA eine Beteiligung der COSCO Shipping Ports Limited (CSPL), die zur staatlichen China COSCO Shipping Corporation gehört, in Höhe von 35 % am CTT. Im Gegenzug sicherte die HHLA der CSPL eine bevorzugte Abfertigung zu. Infolgedessen leitete das Bundeswirtschaftsministerium eine "sektorübergreifende Investitionsprüfung" gemäß Außenwirtschaftsgesetz/Außenwirtschaftsverordnung ein. Im Oktober 2022 beschloss das Bundeskabinett eine Teiluntersagung, wonach COSCO/CSPL nur einen Anteil von unter 25 % (also unterhalb der Sperrminorität) erwerben darf. Zudem wurden Sonderrechte untersagt, um einen atypischen Kontrollerwerb zu verhindern. Nach Abschluss der Investitionsprüfung wurde der Hafen Tollerort im Frühjahr 2023 vom zuständigen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik als Kritische Infrastruktur eingestuft, somit besonders schutzwürdig. Laut HHLA erhält COSCO/CSPL durch die Beteiligung jedoch keinen Zugriff auf kritische Bereiche wie den operativen Betrieb, Kundenbeziehungen und IT-Systeme, da diese alle direkt bei der HHLA angesiedelt sind, die bereits seit 2018 als Kritische Infrastruktur eingestuft ist.

Lage und Anlage:

Der Terminal erstreckt sich über eine Fläche von 0,6 Quadratkilometern in Steinwerder zwischen dessen Kernhafen und dem Köhlbrand, nördlich der ehemaligen Vulkanwerft. Er verfügt über einen 1.205 Meter langen Kai mit vier Liegeplätzen, an denen vierzehn Containerbrücken zum Be- und Entladen der Schiffe bereitstehen. Der Terminal ermöglicht die Abfertigung von Schiffen der Postpanamax-Klasse, und der maximale Tiefgang beträgt 15,1 Meter. Der Containerbahnhof besteht aus fünf jeweils 720 Meter langen Gleisen, an denen auch Ganzzüge abgefertigt werden können. Darüber hinaus dient der CTT auch dem Umschlag des kombinierten Verkehrs und schafft so zusätzliche Kapazitäten für den Hamburger Hafen.

Erschließung:

Lastkraftwagen erreichen den Terminal über den Rossweg, der mit der Breslauer Straße an die Köhlbrandbrücke angebunden ist. Diese Brücke stellt wiederum die Verbindung zu den Autobahnen A1 und A7 her.

Die Erschließung für die Eisenbahn erfolgt über den Containerbahnhof, dessen Gleise beim Kohlenschiffhafen am Köhlbrandhöft enden und der über die Ellerholzbrücke mit dem Hafenbahnhof Hamburg Süd verbunden ist. Von dort aus bestehen Verbindungen zu den Bahnstrecken Wanne-Eickel-Hamburg und Berlin-Hamburger Bahn. Der Containerbahnhof verfügt auch über Umschlagplätze für den kombinierten Verkehr, um Güter, die per Lkw von Städten und Orten am südlichen Elbufer angeliefert werden, auf die Eisenbahn zu verladen.

Technische Daten:

Die betrieblichen und technischen Daten des Terminals lauten wie folgt:

Kaimauer: 1.205 Meter
Liegeplätze: 4
Anzahl Containerbrücken: 14
Anzahl Van Carrier: 61
Anzahl Bahnkräne: 3
Anzahl Gleise: 5
Anzahl Lkw-Spuren: 8, in der Abfertigung 36
292 Anschlüsse für Kühlcontainer

 

 

Blohm & Voss
Die Geschichte von Blohm & Voss, einer deutschen Schiffswerft mit Hauptsitz in Hamburg-Steinwerder, reicht bis ins Jahr 1877 zurück. Am 5. April 1877 gründeten Hermann Blohm und Ernst Voss die Schiffswerft und Maschinenfabrik Blohm & Voss als offene Handelsgesellschaft auf der Elbinsel Kuhwerder (heute Kuhwärder). Die Werft begann mit dem Bau einer eisernen Bark namens Flora, die sie an die Hamburger Reederei M.G. Amsinck verkaufte.

In den ersten Jahren litt die Werft unter einem Mangel an Aufträgen, da die Hamburger Reedereien ihre Schiffe vorzugsweise in England bauen ließen. Doch nach und nach erhielt Blohm+Voss weitere Aufträge und baute Schiffe für verschiedene Reedereien. Mit dem Bau des Schwimmdocks Dock I und der Konzentration auf Reparaturen verbesserte sich die wirtschaftliche Lage deutlich.

Im Jahr 1899 lieferte Blohm+Voss das erste große Kriegsschiff, die SMS Kaiser Karl der Große, an die Kaiserliche Marine aus. Danach erhöhte sich der Anteil an Bauten von Marineschiffen deutlich, und die Werft etablierte sich als Hauptbauwerft für Schlachtkreuzer der Kaiserlichen Marine.

Im Laufe der Jahre erweiterte die Werft ihr Gelände und baute unter anderem das weltweit größte Schwimmdock mit 46.000 t Hebevermögen. Während des Ersten Weltkrieges konzentrierte sich die Produktion hauptsächlich auf den U-Boot-Bau, was zu einem deutlichen Anstieg der Produktion führte.

In der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges baute Blohm+Voss weiterhin U-Boote und war einer der wichtigsten Lieferanten von Handels- und Kriegsschiffen im Deutschen Reich. Während dieser Zeit wurden Tausende von Zwangsarbeitern aus ganz Europa auf der Werft eingesetzt, darunter auch Häftlinge aus dem KZ Neuengamme.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Werft demontiert, aber in den 1950er Jahren schrittweise wieder in Betrieb genommen. In den folgenden Jahrzehnten erweiterte Blohm+Voss sein Produktportfolio, baute Massengutfrachter und fokussierte sich auf den Offshore-Bereich sowie den Marineschiffbau.

In den 2000er Jahren wurde Blohm+Voss mehrmals verkauft und reorganisiert. 2016 erfolgte schließlich die Übernahme durch die Lürssen-Werftengruppe, die das Unternehmen in die Naval Vessels Lürssen (NVL) Group eingegliedert hat.

Heute ist Blohm+Voss ein Teil der NVL Group und weiterhin im Schiffbau, insbesondere im Bereich der Megayachten und Marineschiffe, tätig. Die Geschichte der Werft ist geprägt von Höhen und Tiefen, kriegsbedingten Umstellungen und verschiedenen Eigentümerwechseln. Doch sie hat sich als eine der renommiertesten Werften Deutschlands etabliert und ist ein wichtiger Akteur im Schiffbau.

 

 

Bericht über Blohm und Voss Dock 11

Das Blohm und Voss Dock 11, ein Meisterwerk der maritimen Ingenieurskunst, wurde im Jahr 1976 von der Howaldtswerke-Deutschen Werft in Hamburg für 90 Millionen DM gegründet. Es steht als beeindruckendes Beispiel für die fortschrittliche Schiffbautechnologie und bietet eine Fülle von Möglichkeiten für Wartung, Reparaturen und Neubauten.

Mit einer Länge von 320 Metern und einer Innenbreite von 52 Metern ist Dock 11 das größte Schwimmdock in Europa. Es ist in der Lage, Schiffe mit einer beeindruckenden Länge von bis zu 300 Metern aufzunehmen. Die Dimensionen dieses Docks verdeutlichen seine beeindruckende Kapazität und Bedeutung.
 
Aber wie genau funktioniert ein solches Schwimmdock?
Bei näherer Betrachtung enthüllen sich die geheimnisvollen Mechanismen. Auf beiden Seiten des Docks sind riesige Kammern sichtbar. Unter dem Dock befindet sich ein Boden mit einem Hohlraum von 10 Metern Tiefe. Diese Hohlräume werden mit Wasser geflutet, wodurch das Dock abgesenkt wird. Ein Schlepper zieht das Schiff, das in das Dock einfahren soll, hinein, während das Schiff an der Innenseite des Docks befestigt wird. Sobald das Schiff richtig zentriert ist, verlässt der Schlepper das Dock. Die Dockkammern werden entleert, wodurch sich das Dock hebt und das Schiff trocken liegt.

Das Blohm und Voss Dock 11 ist ein wahres Zentrum der maritimen Aktivität. Hier finden eine Vielzahl von Arbeiten statt, darunter Neubauten, Reparaturen und Lackierarbeiten. Für diese Aufgaben kommen häufig die vorhandenen Kräne zum Einsatz, darunter zwei Kräne mit einer Hebekapazität von 10 Tonnen und zwei weitere mit einer beeindruckenden Hebekapazität von jeweils 35 Tonnen.

Insgesamt ist das Blohm und Voss Dock 11 ein Zeugnis für die Innovationskraft der Schiffbauindustrie und ein unverzichtbares Instrument für die Pflege und den Bau von Schiffen in der heutigen Zeit.