Diverses

Kreuzfahrtschiffe    Containerschiffe    Megayachten









Lighthouse Zero

Ort: HafenCity, Baakenhöft

Technische Daten
Schaftdurchmesser: 3,26 m
Höhe bis oberkante Wohnplattform: 20,175 m über Gelände
Durchmesser Wohnplattform: 19,58 m, inklusive umlaufendem Balkon
Die Wohnplattform selbst umfasst etwa 300 m² Fläche.
Auf dem Dach gibt es:
einen Dachgarten von ca. 150 m² mit Holzdeck
eine Photovoltaikanlage von etwa 70 m² Fläche.

Material des Schafts: Beton, gefertigt aus fünf Betonfertigteilen

Weitere wichtige Informationen
Es handelt sich um ein Prototyp-Präsentationsobjekt mit vollständiger Inneneinrichtung.
Das Wohnkonzept erlaubt flexible Gestaltung:
offen wie Loft oder mit separaten Räumen um den Kern herum.







Van Carriers

Die Van Carrier, auch als Straddle Carrier bezeichnet, sind zentrale Fahrzeuge für den Containerumschlag im Hamburger Hafen. Sie transportieren Container zwischen Schiff, Lager, Bahn und Lkw-Gate. Im Laufe der Jahre wurden sie kontinuierlich modernisiert, um Effizienz und Umweltfreundlichkeit zu steigern.

Hersteller: Konecranes Noell
Anschaffungspreis: +- 1 Mio €uro
Gewicht: 70 t
Hublast: 50 t
Antriebstechnik: Hybrid, Diesel-elektrisch.
Dieseltank: 200.000 Liter
Verbrauch: 30 Liter / Stunde
Abgasnorm: ist die Stufe 5 Plakette bei Autos
Fahrerkabin Höhe: 10 m
Cockpit: computerunterstützt mit einer sog. Black Box. Die kann vier Lagen Container übereinander stapeln.

Abmessungen und Kapazität
Stapelhöhe: Bis zu vier Container übereinander stapelbar.
Twin-Betrieb: Seit 2007 können einige Modelle zwei 20-Fuß-Container gleichzeitig transportieren.

Hybrid-Antrieb: Seit 2019 werden Hybrid-Van Carriers eingesetzt, die überschüssige Energie beim Bremsen oder Absenken der Last in Lithium-Ionen-Batterien speichern. Diese Energie wird im Fahrbetrieb genutzt, wodurch der Dieselverbrauch um über 30 % pro Betriebsstunde gesenkt wird.

Die neuen Van-Carrier stoßen 94 Prozent weniger Stickoxide und 95 Prozent weniger Feinstaubpartikel aus als ihre Vorgänger.





U-434 in Hamburg Altona
Die U-434, ein U-Boot des Projektes 641-B "Som" der sowjetischen und russischen Marine, ist zweifellos ein beeindruckendes Museumsschiff im Hamburger Hafen. Diese U-Boote, die von der NATO als "Tango-Klasse" bezeichnet wurden, gehörten zu den weltweit größten konventionell angetriebenen U-Booten ihrer Zeit. Seit 2002 ist die U-434 nicht mehr im aktiven Dienst und fungiert nun als fesselndes Museumsschiff, das eine spannende Geschichte zu erzählen hat.

Technische Daten:
Stapellauf: 29. April 1976
Außerdienststellung: April 2002
Länge: 92 Meter (Lüa)
Breite: 8,6 Meter
Verdrängung: 3.600 Tonnen
Besatzung: 62 Mann

Antrieb:
3 × 1.900 PS Diesel-Hauptmotoren
4 × 140-2.700 PS Elektromotoren
Propeller: 3 Impeller

Geschwindigkeit und Tauchtiefe:
Tauchtiefe: max. 300 Meter
Geschwindigkeit getaucht: 15 Knoten (28 km/h)
Geschwindigkeit aufgetaucht: 13 Knoten (24 km/h)

Bewaffnung:
Die U-434 verfügte über eine beeindruckende Bewaffnung, um ihre Aufgaben während ihrer aktiven Dienstzeit zu erfüllen.

Dazu gehörten:
6 Torpedorohre mit einem Durchmesser von 533 mm
24 Torpedos, die eine Länge von 8,14 Metern und ein Gewicht von etwa 2 Tonnen hatten
Torpedo-Geschwindigkeit: ca. 60 Knoten
Ladezeit: 6 bis 8 Minuten
Zusätzlich hatte das U-Boot die Fähigkeit, 44 Minen an Bord zu nehmen

Heute ist es ein Museum:
Das Innere der U-434 ist originalgetreu erhalten, und während eines Besuchs erhalten die Gäste einen einzigartigen Einblick in das Leben und Arbeiten auf einem sowjetischen U-Boot. Die engen Schlafkojen, die beengten Arbeitsräume und die technischen Instrumente an Bord vermitteln einen realistischen Eindruck von den Lebensbedingungen und Herausforderungen, mit denen die Besatzung konfrontiert war.

Michel Abdollahi's "Käpt'ns Dinner":
Seit 2016 nutzt der bekannte Moderator Michel Abdollahi die U-434 für seine außergewöhnliche Talkshow "Käpt'ns Dinner". In dieser einzigartigen Kulisse führt er spannende Gespräche mit seinen Gästen und verleiht der U-434 eine weitere besondere Bedeutung als Veranstaltungsort für kulturelle Events.

Die U-434 ist zweifellos ein faszinierendes Museumsschiff mit einer reichen Geschichte. Ein Besuch an Bord ist nicht nur ein Erlebnis für Technikbegeisterte und Geschichtsinteressierte, sondern auch für alle, die sich für die geheimnisvolle Welt der U-Boote interessieren. Tauchen Sie ein in die Vergangenheit und entdecken Sie die fesselnde Geschichte der U-434 in Hamburg.

 

Feuerschiff
Im malerischen Hamburger Sportboothafen thront das imposante Feuerschiff und erfüllt eine bedeutende Aufgabe als Hüter der Hafeneinfahrt. Dieses maritime Juwel spielte eine entscheidende Rolle für die Sicherheit der Schifffahrt und fügt gleichzeitig einen Hauch von Nostalgie und Charakter zu diesem belebten Hafenbereich hinzu.

Was das Feuerschiff im Hamburger City Sportboothafen so besonders macht, ist die einzigartige Kombination aus funktionaler Bedeutung und historischem Erbe. Viele dieser Schiffe tragen eine reiche maritime Geschichte in sich, die bis in vergangene Jahrzehnte zurückreicht. Sie erzählen die Legenden der Seefahrer und erinnern an die Bedeutung der maritimen Sicherheit in längst vergangenen Zeiten.

Abgesehen von seiner funktionalen Rolle strahlt das Feuerschiff eine besondere Faszination für Einheimische und Touristen aus. Die markante Silhouette und die Verbindung zur maritimen Geschichte Hamburgs machen es zu einem beliebten Fotomotiv und einem Ort, der Neugierde weckt.

Das Feuerschiff, auch als "Trinity House LV13" (Lightvessel 13) bekannt, wurde im Jahr 1952 auf der Werft Philips & Son in Dartmouth fertiggestellt in Dienst gestellt. Es diente 36 Jahre lang als unverzichtbarer Bezugspunkt für Kapitäne, die die Humber-Mündung an der Ostküste Englands ansteuerten. Dieses Feuerschiff war mit einer Vielzahl von Lichtern, Nebelhörnern und Glocken ausgestattet, um bei schlechten Sichtverhältnissen und in der Nacht die Navigation der fremden Schiffe zu erleichtern. Die charakteristische Silhouette mit dem hoch aufragenden Leuchtturm und seinen Lichtsignalen, war ein beruhigender Anblick für Seeleute, die sich den gefährlichen Gewässern näherten.

Am 10.03.1989 wurde das Feuerschiff außer Dienst gestellt und durch eine Großtonne ersetzt. Am 21. Juni 1991 erwarb Kapitän Wulf Hoffmann das Schiff für 30.000 Pfund und ließ es zwischen November 1992 bis November 1993 auf der Schiffswerft Jöhnk (Harburg / Stader Stadthafen) zum Restaurantschiff umbauen.

Seit November 1993 liegt das "Feuerschiff" nun im Hamburger City Sportboothafen als ein sehr angesehenes Restaurant, Museum und kleines Hotel. Ich empfehle unbedingt vorher einen Platz zu reservieren, da das Restaurant meist immer ausgebucht ist.

 

Feuerwehr IV

Merkmal Angaben
Typ / Funktion: Historisches Feuerlöschboot („Traditionsschiff“)
Baujahr: 1930
Werft: August Pahl, Finkenwerder, Hamburg
Maschinenleistung: ca. 88 kW
Dim: L 16,50 m × B 3,60 m
Tiefgang: 1,40 m
Geschwindigkeit: etwa 9 Knoten

Stationierung / Liegeplatz heute
Liegeplatz im Sommer: Kehrwiederspitze im Niederhafen, Hamburg
Betreiber / Eigentümer: Hamburger Feuerwehrhistoriker e. V. / Museumsorganisation
Geschichte & Besonderheiten

Das Boot war jahrzehntelang im Einsatz für die Berufsfeuerwehr Hamburg im Hafen.
1980 wurde es aus dem aktiven Dienst entlassen.
Es ist das älteste noch fahrfähige Feuerlöschboot Deutschlands.
Heute wird es als Museumsschiff betrieben – man kann es besichtigen, und es gibt auch gelegentlich Fahrten für Gäste.


Das Boot wurde mehrmals modernisiert, z. B. erhielt es über die Jahre verschiedene Motoren und Technik-Anpassungen.
Es wird gepflegt durch Organisationen, die das maritime Erbe Hamburgs bewahren.


Der Hamburg Radarturm Nr. 172 im Köhlbrandhöft
Der Hamburg Radarturm Nr. 172 im Köhlbrandhöft ist ein wichtiger Bestandteil der Schifffahrtsüberwachung im Hamburger Hafen. Seine Hauptfunktion besteht darin, den Wasserpegel und die Gezeiten des Hafenbeckens genau zu überwachen, um die Sicherheit und Effizienz des Schiffsverkehrs zu gewährleisten.

Schwatz oder Rot:
Der Radarturm ist mit einer Tafel ausgestattet, auf der der aktuelle Wasserpegel angezeigt wird. Die Zahlen sind entweder in schwarzer oder roter Schrift geschrieben. Wenn der Wasserpegel über dem Nullpunkt liegt, werden die Zahlen in Schwarz angezeigt und wenn der Wasserpegel unter dem Nullpunkt liegt, werden die Zahlen in roter Schrift angezeigt.

Die Buchstaben "E" und "F" auf der Tafel:
Diese Buchstaben geben den Kapitänen und Schiffsführern eine schnelle visuelle Information über den aktuellen Gezeitenstatus an.
"E" bedeutet das gerade Ebbe herrscht und das Wasser im Hafen abfließt. Die Ebbe kann die Fahrbedingungen für Schiffe erschweren, da das Wasser in den Wasserstraßen niedriger ist. In solchen Zeiten müssen Kapitäne von Schiffen besonders auf die Tiefe der Wasserstraßen achten, um Grundberührungen zu vermeiden.
"F" steht für Flut und ermöglicht es den Schiffen, leichter in den Hafen einzufahren und die Wasserstraßen zu nutzen.

Der Hamburg Radarturm Nr. 172 ist einer von insgesamt 28 Radarstationen, die im Hamburger Hafen verteilt sind. Diese Radarstationen sind strategisch positioniert, um eine umfassende Überwachung des Schiffsverkehrs, der Gezeiten und anderer wichtiger maritimer Parameter zu gewährleisten. Durch die präzise Erfassung und Übermittlung von Daten tragen diese Radarstationen dazu bei, die Sicherheit und Effizienz des Hafenbetriebs zu erhöhen.

Insgesamt spielt der Hamburg Radarturm Nr. 172 im Köhlbrandhöft eine entscheidende Rolle bei der sicheren Navigation der Schiffe im Hamburger Hafen. Die genaue Überwachung des Wasserpegels und der Gezeiten ermöglicht es den Hafenbehörden, den Schiffsverkehr optimal zu koordinieren und das Potenzial des Hafens als einen der bedeutendsten Häfen Europas voll auszuschöpfen.

 

Große Schlepperbrücke
Die große Schlepperbrücke in Hamburg ist ein beeindruckendes Wahrzeichen und eine wichtige Verbindung im Hafen der Stadt. Mit ihrer imposanten Größe und ihrer bedeutenden Geschichte lockt sie Touristen aus aller Welt an.

Die Brücke wurde erstmals im Jahr 1873 errichtet und hat seitdem eine zentrale Rolle im Hafengeschehen gespielt. Sie wurde entworfen, um den Schiffsverkehr entlang der Elbe zu erleichtern und den reibungslosen Transport von Gütern zu ermöglichen. Im Laufe der Jahre wurde sie mehrmals erweitert und modernisiert, um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden.

Die große Schlepperbrücke bietet nicht nur eine beeindruckende Aussicht auf den Hafen, sondern ist auch ein Symbol für die Bedeutung des Seeverkehrs für Hamburg. Hier können Sie die vorbeiziehenden Schiffe beobachten und die pulsierende Energie des Hafens spüren. Die Brücke ist ein beliebter Ort für Spaziergänge entlang des Wassers und bietet einen einzigartigen Blick auf das maritime Treiben.

Für Touristen bietet die große Schlepperbrücke die Möglichkeit, die Geschichte und den Fortschritt des Hafens von Hamburg hautnah zu erleben. Tauchen Sie ein in die maritime Atmosphäre und lassen Sie sich von der Faszination des Hafens mitreißen. Die große Schlepperbrücke ist ein unverzichtbarer Teil einer Hafenrundfahrt oder eines Spaziergangs entlang der Hafenpromenade.

Besuchen Sie die große Schlepperbrücke und entdecken Sie die Bedeutung des Hafens für Hamburg. Erfahren Sie mehr über den Schiffsverkehr, den Handel und die beeindruckende Geschichte dieses wichtigen Wahrzeichens. Die große Schlepperbrücke ist ein Ort, der die Besucher mit seiner Schönheit und seiner historischen Bedeutung begeistert.

 

Museumshafen

Neumühlen-Oevelgönne:
Ein malerisches Hafenjuwel in Hamburg

Willkommen in Övelgönne, einem Stadtteil Hamburgs, der mit einer faszinierenden Geschichte und maritimen Flair aufwartet. Der Name dieses bezaubernden Stadtteils ist reich an Deutungen und führt uns in vergangene Zeiten zurück.

Die Bedeutung des Namens "Övelgönne" kann entweder auf die zwielichtige Einstellung der ersten Bewohner oder auf die schlechte Bebaubarkeit des Geländes hinweisen. Eine andere Überlieferung deutet auf die Missgunst der Ottensener Bevölkerung gegenüber den Övelgönnern hin, die sich dank ihrer flussnahen Wohnlage wertvolles Strandgut vor anderen aneigneten. Die richtige Schreibweise des Namens bleibt bis heute Gegenstand lebhafter Diskussionen: "Oevelgönne" oder "Övelgönne"?

Heute bezieht sich "Övelgönne" auf den herrlichen Abschnitt des Elbstrands in Hamburg, elbabwärts des Museumshafens Oevelgönne am Schiffsanleger Neumühlen. Hier säumen zahlreiche alte Häuser, die einst von Lotsen und Schiffskapitänen bewohnt wurden, den schmalen Fußgängerweg, der seinen Weg durch den Stadtteil bahnt. Ein echter Geheimtipp ist die "Himmelsleiter", eine Treppe mit 126 Stufen, die vom Elbe-Urstromtal den Geesthang hinaufführt und Ihnen einen atemberaubenden Blick auf die oben liegende Elbchaussee bietet.

Die Geschichte von Övelgönne reicht bis ins Jahr 1674 zurück, als es erstmals im Kirchenbuch der Gemeinde Ottensen erwähnt wurde. Der Stadtteil wurde 1731 selbstständig und gehörte nach Bildung der Kreise in Schleswig-Holstein 1867 zum Kreis Pinneberg. Im Jahr 1890 wurde es in die kreisfreie Stadt Altona eingemeindet.

Ein besonderes Highlight ist der Museumshafen Oevelgönne, der Heimat einer faszinierenden Ausstellung historischer Wasserfahrzeuge ist. Der älteste deutsche Museumshafen in privater Trägerschaft beherbergt verschiedene Wasserfahrzeuge, darunter segelnde Fischerei- und Frachtfahrzeuge aus der Niederelbe sowie Dampfschiffe und Hafenfahrzeuge. Ein Blick auf die Schilder am Kai gibt Ihnen interessante Informationen zu den zeitweise vor Ort liegenden Schiffen.

Der Strand von Övelgönne ist ein beliebtes Ausflugsziel für die Hamburger Bevölkerung. Hier können Sie entspannt spazieren gehen, joggen oder grillen. Früher wurden hier zu Ostern Osterfeuer entzündet, um den Sommer willkommen zu heißen. Am Strand erwartet Sie außerdem das Café Strandperle, das seit den 1970er Jahren besteht und als die "Mutter aller innerstädtischen Beachklubs" gilt.

Erkunden Sie das Alte Lotsenhaus, das 1745 die Lotsenbrüderschaft begründete und heute als eine der ältesten Gaststätten Hamburgs dient. Die Oevelgönner Seekiste, ein unterhaltsames Privatmuseum mit maritimen Kuriositäten, bietet eine einzigartige Sammlung und führt Sie auf eine unterhaltsame Reise in die maritime Vergangenheit.

Am Elbstrand befindet sich auch ein Findling namens "Der alte Schwede", der bei der Ausbaggerung der Unterelbe entdeckt wurde und beeindruckende Maße von 217 Tonnen Gewicht, 19,7 Metern Umfang und 4½ Metern Höhe aufweist.

Besuchen Sie Övelgönne und erleben Sie die magische Verbindung zwischen Geschichte, Kultur und der Schönheit der Elbe. Tauchen Sie ein in dieses einzigartige Hafenjuwel und lassen Sie sich von seiner unvergleichlichen Atmosphäre verzaubern. Ein Besuch hier wird Ihnen unvergessliche Erinnerungen an Ihre Zeit in Hamburg bescheren.

 

Leuchtbojen
Wenn Sie sich entlang der wunderschönen Elbe in Hamburg bewegen, werden Sie möglicherweise auf faszinierende Leuchtbojen stoßen. Diese Bojen spielen eine entscheidende Rolle für die Schifffahrt auf dem Fluss und dienen einem sehr wichtigen Zweck.

Leuchtbojen sind spezielle Bojen, die mit Lichtern ausgestattet sind, um ihre Position auch bei schlechten Sichtverhältnissen wie Nebel oder Dunkelheit deutlich zu machen. Die Lichter an den Leuchtbojen blinken oder leuchten in bestimmten Mustern, um den Schiffen die sichere Navigation auf der Elbe zu ermöglichen.

In der Elbe gibt es viele Untiefen und Gefahrenstellen, die für die Schifffahrt riskant sein können. Die Leuchtbojen markieren diese Stellen und helfen den Kapitänen, ihre Schiffe sicher durch den Fluss zu lenken. Durch die klare Sichtbarkeit der Bojen können die Schiffe ihre Position bestimmen und die Fahrrinne korrekt einhalten, um Kollisionen und Grundberührungen zu vermeiden.

Die Verwendung von Leuchtbojen ist von entscheidender Bedeutung, da sie die Sicherheit und Effizienz des Schiffsverkehrs auf der Elbe gewährleisten. Insbesondere in den Nachtstunden oder bei schlechten Wetterbedingungen sind diese Bojen unverzichtbar, um den reibungslosen Transport von Waren und Personen auf dem Fluss zu gewährleisten.

Also, wenn Sie während Ihrer Reise entlang der Elbe diese faszinierenden leuchtenden Bojen entdecken, denken Sie daran, dass sie einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und Navigation auf dem Fluss leisten. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um die Bedeutung dieser Bojen zu schätzen und die Schönheit der Elbe in Verbindung mit der Schifffahrt zu bewundern.

 

Die Bojenmänner (von Stephan Balkenhol)
Eine Maritime Kunstinstallation in Hamburg

Hamburg, eine Stadt mit einer reichen maritimen Geschichte, birgt zahlreiche kulturelle Schätze für Besucher aus aller Welt. Eine faszinierende künstlerische Attraktion, die die Aufmerksamkeit vieler auf sich zieht, sind die Bojenmänner, eine einzigartige Skulpturengruppe des renommierten Künstlers Stephan Balkenhol.

Die grob gehauenen und farbig bemalten ursprünglichen Bojenmänner bestehen aus robustem Eichenholz und sind auf einem Sockel von 2,40 Metern Höhe befestigt. Jede Figur ist untrennbar mit ihrem Sockel verbunden und wiegt beeindruckende neun Tonnen. Montiert auf Flachwassertonnen stehen sie entlang der malerischen Ufer der Elbe und schaffen eine markante Verbindung zwischen Hamburgs Land und Wasser.

Ursprünglich als Holzskulpturen konzipiert, wurden die Bojenmänner im Jahr 2020/21 einer Veränderung unterzogen, um sie besser vor den Unbilden des Wetters zu schützen. Statt Holzfiguren, erhielten sie neue Formen aus Aluminiumguss, die ihre markante Präsenz und charakteristische Silhouette beibehielten.

Die stehenden Bojenmänner tragen in ihrem markanten Erscheinungsbild schwarze Hosen und weiße Hemden. Doch was diese Skulpturen wirklich einzigartig macht, ist das Fehlen jeglicher Gesichtszüge. Balkenhol konzentrierte sich bewusst auf die Form und Haltung der Figuren, was den Betrachtern die Möglichkeit gibt, ihre eigenen Emotionen und Interpretationen in die Kunstwerke zu projizieren. So entsteht eine faszinierende Aura des Mysteriösen und zeitlosen.

Die Bojenmänner stehen stolz als lebendiges Symbol der maritimen Geschichte Hamburgs. Ihr Anblick erinnert an die einstigen Seeleute und Hafenarbeiter, die das Herz der Stadt bildeten. Ihre starke Verankerung in der Geschichte und die monumentale Präsenz machen sie zu einem besonderen Anziehungspunkt für Kunstliebhaber und neugierige Touristen gleichermaßen.

Als Besucher Hamburgs werden Sie diese einzigartigen Bojenmänner an verschiedenen Orten entdecken können, entlang der Elbauen und auf öffentlichen Plätzen. Ihre schlichte Erscheinung und gleichzeitig ihre kraftvolle Ausstrahlung werden zweifellos Ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen und Sie zu einer tieferen Verbindung mit der maritimen Seele Hamburgs inspirieren.

Insgesamt sind die Bojenmänner von Stephan Balkenhol eine faszinierende maritime Kunstinstallation, die Hamburgs Vergangenheit und Gegenwart in sich vereint. Lassen Sie sich von ihrer Einzigartigkeit und ihrem geheimnisvollen Charme verzaubern, während Sie auf Ihren Streifzügen durch die Stadt auf sie stoßen. Diese Bojenmänner sind zweifellos eine Bereicherung für Ihre Reise und eine bleibende Erinnerung an die künstlerische Seele Hamburgs.

 

 

Der Containerterminal Burchardkai (CTB)
Willkommen am beeindruckenden Containerterminal Burchardkai (CTB) – dem größten Terminal der HHLA im Hamburger Hafen. Hier pulsiert das Leben und die Energie des Welthandels! Der CTB erstreckt sich über eine beeindruckende Fläche von 1,4 Quadratkilometern auf der ehemaligen Elbinsel Waltershof. Von der Kaistrecke Burchardkai am Waltershofer Hafen, über den Parkhafen bis zum Athabaskakai an der Elbe reicht die faszinierende Anlage.

Die atemberaubenden, über 1400 Meter langen Kaianlagen sind mit ganzen 30 Containerbrücken ausgestattet, um Containerschiffe jeder Größe effizient zu be- und entladen. Doch das ist noch nicht alles! An Land warten 12 riesige Blocklager mit je 380 Metern Länge sowie ein Containerbahnhof und Plätze für den direkten Umschlag der Container auf LKW. Hier wird echte Logistikpower sichtbar!

Erfahrt mehr über die fesselnde Geschichte des CTB, der einst aus einem Mehrzweckterminal hervorging. Schon früh erkannte die HHLA die Vorteile des Containerumschlags und setzte entschlossen auf diese innovative Technologie. Der Erstanlauf der American Lancer am 31. Mai 1968 gilt als Meilenstein im Containerzeitalter des Hamburger Hafens – ein Moment, der Geschichte schrieb!

Taucht ein in die technischen Daten des CTB und lasst euch von der Luftaufnahme des Containerterminals im Juni 2013 beeindrucken. Die Zahlen sind schlichtweg beeindruckend: 1,4 Quadratkilometer Betriebsgelände, 2.850 Meter Kaimauer, 10 Liegeplätze, maximaler Tiefgang von 16,5 Metern und ganze 30 Containerbrücken – das sind die Dimensionen, die den Puls des internationalen Handels messen!

Der CTB ist ein wahrhaftiges Logistikwunder, das den Hamburger Hafen stolz macht. Er ist über den Waltershofer Damm sowie über den Altenwerder Damm und den Rugenberger Damm mit dem öffentlichen Straßennetz verbunden. Auch die Eisenbahnverbindung verläuft parallel zum Waltershofer Damm. Innovation und Modernisierung stehen hier an oberster Stelle, um den Hafen für die Zukunft fit zu machen.

Lasst euch von der enormen Energie und der dynamischen Atmosphäre dieses Hafenterminals mitreißen. Der CTB ist nicht nur ein Drehkreuz für den weltweiten Handel, sondern auch ein beeindruckendes Symbol für die Größe und Bedeutung des Hamburger Hafens. Erlebt hautnah, wie die Weltwirtschaft in Bewegung gerät, während Containerschiffe aus aller Welt hier ihre Schätze laden und entladen.

Bereitet euch auf ein unvergessliches Erlebnis vor, wenn ihr die HHLA-Containerterminals erkundet – seid Zeugen der grenzenlosen Kraft des globalen Handels und taucht ein in die faszinierende Welt des Containerterminal Burchardkai!

Enorme Containerbrücken
Am HHLA Container Terminal Burchardkai (CTB) arbeiten derzeit die größten Containerbrücken im Hamburger Hafen. Sie sind in der Lage, Schiffe mit einer Breite von 24 Containern parallel zu entladen. Diese imposanten Giganten wiegen beeindruckende 2.480 Tonnen und können gleichzeitig zwei 40-Fuß-Container oder vier 20-Fuß-Container bewegen, was insgesamt 110 Tonnen oder 70 Mittelklassewagen entspricht. Die Ausleger dieser Brücken sind knapp 80 Meter lang. Am CTB sind mehr als 30 Containerbrücken im Einsatz, wovon 18 als sogenannte Megaship-Brücken gelten.

Daten & Fakten
Brückenkosten: 10Mill die Brücke + 2Mill Kaimauerbefestigung + Schienen
Gesamthöhe abgetoppt:   89 Meter
Gesamthöhe aufgetoppt:  138 Meter
Gewicht:    2.480 Tonnen je Brücke
Ausleger:  80 Meter Gesamtlänge
Spannweite: Schiffsbreite 26 Containerreihen nebeneinander
Tandembetrieb: 2 x 40-Fuß-Container bzw. 4 x 20-Fuß-Container
Maximale Nutzlast: 110 Tonnen
Seillänge gesamt:   3.160 Meter je Brücke
Hubhöhe:  49,5 Meter
Höhe Brückenkanzel:  Arbeitsplatz Brückenfahrer 52 Meter

 

 

Die Rugenberger Schleuse
Die Rugenberger Schleuse ist ein beeindruckendes Zeugnis norddeutscher Ingenieurskunst und maritimer Geschichte. Im Jahr 1908 entstand sie als Teil eines ambitionierten Generalplans zur Hafenerweiterung in westlicher Richtung. Dieser Plan erklärte die Dradenau und Finkenwerder zum neuen Hafenerweiterungsgebiet und bildete den Grundstein für die Entstehung der Rugenberger Schleuse.

Ursprünglich wurde die Schleuse im Rahmen der Planung für mehrere Hafenbecken konzipiert. Diese sollten Raum für Seeschiffshäfen, einen Vorhafen, einen Petroleumhafen, einen Flussschiffshafen, einen Yachthafen und den Everhafen bieten. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Umsetzung des Projekts vorangetrieben. Die neue Sperrschleuse, die 1913 fertiggestellt wurde, verband den neu verlaufenden Köhlbrand mit dem Rugenberger Hafen und diente der Anbindung des Waltershofer Hafens, Griesenwerder Hafens und des Petroleumhafens.

Die Rugenberger Schleuse bestand aus zwei Kammern - eine südliche und eine nördliche - von beeindruckenden 150 Metern Länge und 18 Metern Breite. Ihre Hauptaufgabe bestand darin, kleineren Fahrzeugen sowie Schlepp- und Schubverbänden eine sichere Passage von der Rethe und Harburg durch den Roßkanal zu den Kuhwerder Häfen zu ermöglichen, abseits der starken Strömung und des Hauptfahrwassers auf der Elbe.

Ursprünglich durch einen Schleusenmeister rund um die Uhr besetzt, erfolgt heute die Schleusung mittels Fernsteuerung und Videobeobachtung von der Ellerholzschleuse aus. Die Rugenberger Schleuse ist ein geschichtsträchtiger Ort, der bis 2012 jährlich von bis zu 22.000 Fahrzeugen frequentiert wurde. Eines der Schleusenkammern wurde später geschlossen, während die andere komplett erneuert wurde.

Die Rugenberger Schleuse ist nicht nur ein wichtiges technisches Bauwerk, sondern auch ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen, die sich für die maritime Geschichte Hamburgs interessieren. Im Januar 2015 wurde die Straßenverbindung Rugenberger Damm, die über die Wasserstraße führt, für den Verkehr freigegeben, und Ende November 2015 wurde die neu errichtete Schleuse in Betrieb genommen. Ein Spaziergang entlang der Schleusenmauern ist eine Reise in die Vergangenheit, in der die Meisterwerke der Ingenieurskunst das Geschehen auf den Wasserwegen beherrschten. Die Rugenberger Schleuse bleibt somit nicht nur ein beeindruckendes Zeugnis der Vergangenheit, sondern auch ein lebendiges Symbol für die Technik und den Fortschritt im Hamburger Hafen.

 

 

Die Köhlbrandbrücke:
Das höchste Hamburger Wahrzeichen seit 1974
Die majestätische Köhlbrandbrücke ist seit dem 23. September 1974 ein bedeutendes Bindeglied in Hamburg, das die Elbinsel Wilhelmsburg mit der Bundesautobahn 7 (Anschlussstelle 30 Waltershof) verbindet. Sie erstreckt sich über den beeindruckenden 325 Meter breiten Köhlbrand, einen Arm der Süderelbe. Das beeindruckende Bauwerk wurde von den renommierten Fachleuten, Bauingenieur Paul Boué und Architekt Egon Jux, entworfen.

Die Köhlbrandbrücke ist nicht nur ein Meisterwerk der Ingenieurskunst, sondern auch ein stolzes Kulturdenkmal Hamburgs, das unter der Nummer 28577 in der Liste der Hamburger Kulturdenkmäler geführt wird. Als Hamburger Wahrzeichen erlangte sie sogar so große Bekanntheit, dass sie auf einer besonderen Briefmarke zu 0,80 DM verewigt wurde, die im Mai 1987 von der Bundespost herausgegeben wurde.

Technische Meisterleistung:
Die Köhlbrandbrücke erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 3618 Metern und ist nach der Hochstraße Elbmarsch die zweitlängste Straßenbrücke Deutschlands. Sie setzt sich aus der westlichen Rampenbrücke (Rampe Waltershof), der imposanten Strombrücke (Köhlbrandbrücke) und der östlichen Rampenbrücke (Rampe Neuhof) zusammen. Die Strombrücke ist ein faszinierendes Beispiel für eine Schrägseilbrücke, die mit 88 Stahlseilen, manche bis zu 10 cm dick, verbunden ist. Diese Seile sind sowohl am Brückenkasten als auch an den stählernen Pylonen befestigt und verleihen der Brücke ihre charakteristische Erscheinung.

Der Überbau der Köhlbrandbrücke besteht aus einem 3,5 Meter hohen Stahlhohlkasten, der von einem Schwimmkran während des Baus der Brücke eingehoben wurde. Die beiden Pylone der Brücke ragen beeindruckende 135 Meter über das mittlere Tidehochwasser und stehen auf 37 Meter hohen Stahlbetonpfeilern. Die Hauptöffnung hat eine lichte Höhe von 53 Metern über dem mittleren Tidehochwasser, was eine sichere Passage für die meisten Schiffe gewährleistet.

Eine Brücke mit Geschichte:
Die Köhlbrandbrücke wurde feierlich am 20. September 1974 durch den damaligen Bundespräsidenten Walter Scheel eingeweiht. Die Bevölkerung von Hamburg konnte die Brücke anlässlich der Eröffnung und ihres 25. Geburtstags (1999) besichtigen und über 600.000 Hamburger nutzten diese Gelegenheit. In Erinnerung an dieses bedeutende Ereignis prägte die Stadt 100.000 Erinnerungsmedaillen, die rasch vergriffen waren.

Die Köhlbrandbrücke heute:
Heute dient die Köhlbrandbrücke als wichtige Verkehrsverbindung zwischen der östlichen Hafenseite und der Bundesautobahn 1 sowie zwischen der westlichen Hafenseite und der A7. Sie ermöglicht den reibungslosen Gütertransport zu den Containerterminals im Hafengebiet, darunter der Containerterminal Altenwerder und die Automobilverladeanlagen an der Rethe.

Die Brücke ist für Fußgänger, Fahrradfahrer und Mofas gesperrt. Allerdings können Teilnehmer des jährlichen Köhlbrandbrückenlaufs am 3. Oktober die beeindruckende Aussicht auf den Hafen und die Stadt genießen, indem sie über die Brücke laufen. Radfahrer haben die Möglichkeit, die Brücke als Teilnehmer des Hamburger Cyclassics-Rennens oder der Fahrradsternfahrt zum Mobil-ohne-Auto-Tag zu passieren. Während des Silvesterfeuerwerks wird die Köhlbrandbrücke für den öffentlichen Verkehr gesperrt, damit die Menschen das Spektakel ungestört genießen können.

Ein Blick in die Zukunft:
Die Köhlbrandbrücke hat in den letzten Jahrzehnten großartige Dienste geleistet, doch ihre Zeit neigt sich dem Ende zu. Ein geplanter Abriss und Neubau stehen bevor, um den steigenden Anforderungen des modernen Verkehrs gerecht zu werden. Es ist geplant, die neue Köhlbrandbrücke mit einer Durchfahrtshöhe von mindestens 73,5 Metern zu bauen, um den Anforderungen großer Schiffe besser zu entsprechen. Ein neues Kapitel in der Geschichte der Köhlbrandbrücke steht bevor, und die Stadt Hamburg bereitet sich darauf vor, ein weiteres architektonisches Meisterwerk zu schaffen, das die Jahrhunderte überdauern wird.

 

Containerterminal Tollerort


Geschichte:
Der Containerterminal CTT wurde 1977 eröffnet und wurde durch das private Konsortium Lager- und Speditions-Gesellschaft finanziert, das damals zur Buss Group gehörte. Vor der Eröffnung des CTT war der Containerterminal Burchardkai im früheren Hafen Neuhof seit 1968 gewachsen. Schon 1972 nahm der Umschlagplatz Tollerort eine erste 48-Tonnen-Containerbrücke in Betrieb. Im Jahr 1996 übernahm die Hamburger Hafen und Logistik (HHLA) den Betrieb des CTT. Zur Erweiterung des Terminals wurde zwischen 1999 und 2003 der Vulkanhafen zugeschüttet, wodurch der neue Terminal heute teilweise auf den verschütteten U-Boot-Bunkern des Zweiten Weltkriegs (siehe Elbe II) steht. Dies ermöglichte die Einrichtung von zwei weiteren Liegeplätzen für tiefergehende Schiffe. 2008 wurde ein neuer Güterbahnhof eröffnet, der die Kapazität des Terminals verfünffachte.

Im September 2021 vereinbarte die HHLA eine Beteiligung der COSCO Shipping Ports Limited (CSPL), die zur staatlichen China COSCO Shipping Corporation gehört, in Höhe von 35 % am CTT. Im Gegenzug sicherte die HHLA der CSPL eine bevorzugte Abfertigung zu. Infolgedessen leitete das Bundeswirtschaftsministerium eine "sektorübergreifende Investitionsprüfung" gemäß Außenwirtschaftsgesetz/Außenwirtschaftsverordnung ein. Im Oktober 2022 beschloss das Bundeskabinett eine Teiluntersagung, wonach COSCO/CSPL nur einen Anteil von unter 25 % (also unterhalb der Sperrminorität) erwerben darf. Zudem wurden Sonderrechte untersagt, um einen atypischen Kontrollerwerb zu verhindern. Nach Abschluss der Investitionsprüfung wurde der Hafen Tollerort im Frühjahr 2023 vom zuständigen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik als Kritische Infrastruktur eingestuft, somit besonders schutzwürdig. Laut HHLA erhält COSCO/CSPL durch die Beteiligung jedoch keinen Zugriff auf kritische Bereiche wie den operativen Betrieb, Kundenbeziehungen und IT-Systeme, da diese alle direkt bei der HHLA angesiedelt sind, die bereits seit 2018 als Kritische Infrastruktur eingestuft ist.

Lage und Anlage:

Der Terminal erstreckt sich über eine Fläche von 0,6 Quadratkilometern in Steinwerder zwischen dessen Kernhafen und dem Köhlbrand, nördlich der ehemaligen Vulkanwerft. Er verfügt über einen 1.205 Meter langen Kai mit vier Liegeplätzen, an denen vierzehn Containerbrücken zum Be- und Entladen der Schiffe bereitstehen. Der Terminal ermöglicht die Abfertigung von Schiffen der Postpanamax-Klasse, und der maximale Tiefgang beträgt 15,1 Meter. Der Containerbahnhof besteht aus fünf jeweils 720 Meter langen Gleisen, an denen auch Ganzzüge abgefertigt werden können. Darüber hinaus dient der CTT auch dem Umschlag des kombinierten Verkehrs und schafft so zusätzliche Kapazitäten für den Hamburger Hafen.

Erschließung:

Lastkraftwagen erreichen den Terminal über den Rossweg, der mit der Breslauer Straße an die Köhlbrandbrücke angebunden ist. Diese Brücke stellt wiederum die Verbindung zu den Autobahnen A1 und A7 her.

Die Erschließung für die Eisenbahn erfolgt über den Containerbahnhof, dessen Gleise beim Kohlenschiffhafen am Köhlbrandhöft enden und der über die Ellerholzbrücke mit dem Hafenbahnhof Hamburg Süd verbunden ist. Von dort aus bestehen Verbindungen zu den Bahnstrecken Wanne-Eickel-Hamburg und Berlin-Hamburger Bahn. Der Containerbahnhof verfügt auch über Umschlagplätze für den kombinierten Verkehr, um Güter, die per Lkw von Städten und Orten am südlichen Elbufer angeliefert werden, auf die Eisenbahn zu verladen.

Technische Daten:

Die betrieblichen und technischen Daten des Terminals lauten wie folgt:

Kaimauer: 1.205 Meter
Liegeplätze: 4
Anzahl Containerbrücken: 14
Anzahl Van Carrier: 61
Anzahl Bahnkräne: 3
Anzahl Gleise: 5
Anzahl Lkw-Spuren: 8, in der Abfertigung 36
292 Anschlüsse für Kühlcontainer

 

 

Blohm & Voss
Die Geschichte von Blohm & Voss, einer deutschen Schiffswerft mit Hauptsitz in Hamburg-Steinwerder, reicht bis ins Jahr 1877 zurück. Am 5. April 1877 gründeten Hermann Blohm und Ernst Voss die Schiffswerft und Maschinenfabrik Blohm & Voss als offene Handelsgesellschaft auf der Elbinsel Kuhwerder (heute Kuhwärder). Die Werft begann mit dem Bau einer eisernen Bark namens Flora, die sie an die Hamburger Reederei M.G. Amsinck verkaufte.

In den ersten Jahren litt die Werft unter einem Mangel an Aufträgen, da die Hamburger Reedereien ihre Schiffe vorzugsweise in England bauen ließen. Doch nach und nach erhielt Blohm+Voss weitere Aufträge und baute Schiffe für verschiedene Reedereien. Mit dem Bau des Schwimmdocks Dock I und der Konzentration auf Reparaturen verbesserte sich die wirtschaftliche Lage deutlich.

Im Jahr 1899 lieferte Blohm+Voss das erste große Kriegsschiff, die SMS Kaiser Karl der Große, an die Kaiserliche Marine aus. Danach erhöhte sich der Anteil an Bauten von Marineschiffen deutlich, und die Werft etablierte sich als Hauptbauwerft für Schlachtkreuzer der Kaiserlichen Marine.

Im Laufe der Jahre erweiterte die Werft ihr Gelände und baute unter anderem das weltweit größte Schwimmdock mit 46.000 t Hebevermögen. Während des Ersten Weltkrieges konzentrierte sich die Produktion hauptsächlich auf den U-Boot-Bau, was zu einem deutlichen Anstieg der Produktion führte.

In der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges baute Blohm+Voss weiterhin U-Boote und war einer der wichtigsten Lieferanten von Handels- und Kriegsschiffen im Deutschen Reich. Während dieser Zeit wurden Tausende von Zwangsarbeitern aus ganz Europa auf der Werft eingesetzt, darunter auch Häftlinge aus dem KZ Neuengamme.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Werft demontiert, aber in den 1950er Jahren schrittweise wieder in Betrieb genommen. In den folgenden Jahrzehnten erweiterte Blohm+Voss sein Produktportfolio, baute Massengutfrachter und fokussierte sich auf den Offshore-Bereich sowie den Marineschiffbau.

In den 2000er Jahren wurde Blohm+Voss mehrmals verkauft und reorganisiert. 2016 erfolgte schließlich die Übernahme durch die Lürssen-Werftengruppe, die das Unternehmen in die Naval Vessels Lürssen (NVL) Group eingegliedert hat.

Heute ist Blohm+Voss ein Teil der NVL Group und weiterhin im Schiffbau, insbesondere im Bereich der Megayachten und Marineschiffe, tätig. Die Geschichte der Werft ist geprägt von Höhen und Tiefen, kriegsbedingten Umstellungen und verschiedenen Eigentümerwechseln. Doch sie hat sich als eine der renommiertesten Werften Deutschlands etabliert und ist ein wichtiger Akteur im Schiffbau.

 

 

Bericht über Blohm und Voss Dock 11

Das Blohm und Voss Dock 11, ein Meisterwerk der maritimen Ingenieurskunst, wurde im Jahr 1976 von der Howaldtswerke-Deutschen Werft in Hamburg für 90 Millionen DM gegründet. Es steht als beeindruckendes Beispiel für die fortschrittliche Schiffbautechnologie und bietet eine Fülle von Möglichkeiten für Wartung, Reparaturen und Neubauten.

Mit einer Länge von 320 Metern und einer Innenbreite von 52 Metern ist Dock 11 das größte Schwimmdock in Europa. Es ist in der Lage, Schiffe mit einer beeindruckenden Länge von bis zu 300 Metern aufzunehmen. Die Dimensionen dieses Docks verdeutlichen seine beeindruckende Kapazität und Bedeutung.
 
Aber wie genau funktioniert ein solches Schwimmdock?
Bei näherer Betrachtung enthüllen sich die geheimnisvollen Mechanismen. Auf beiden Seiten des Docks sind riesige Kammern sichtbar. Unter dem Dock befindet sich ein Boden mit einem Hohlraum von 10 Metern Tiefe. Diese Hohlräume werden mit Wasser geflutet, wodurch das Dock abgesenkt wird. Ein Schlepper zieht das Schiff, das in das Dock einfahren soll, hinein, während das Schiff an der Innenseite des Docks befestigt wird. Sobald das Schiff richtig zentriert ist, verlässt der Schlepper das Dock. Die Dockkammern werden entleert, wodurch sich das Dock hebt und das Schiff trocken liegt.

Das Blohm und Voss Dock 11 ist ein wahres Zentrum der maritimen Aktivität. Hier finden eine Vielzahl von Arbeiten statt, darunter Neubauten, Reparaturen und Lackierarbeiten. Für diese Aufgaben kommen häufig die vorhandenen Kräne zum Einsatz, darunter zwei Kräne mit einer Hebekapazität von 10 Tonnen und zwei weitere mit einer beeindruckenden Hebekapazität von jeweils 35 Tonnen.

Insgesamt ist das Blohm und Voss Dock 11 ein Zeugnis für die Innovationskraft der Schiffbauindustrie und ein unverzichtbares Instrument für die Pflege und den Bau von Schiffen in der heutigen Zeit.