
Lighthouse Zero
Ort: HafenCity, Baakenhöft
Technische Daten
Schaftdurchmesser: 3,26 m
Höhe bis oberkante Wohnplattform:
20,175 m über Gelände
Durchmesser Wohnplattform:
19,58 m, inklusive umlaufendem Balkon
Die Wohnplattform selbst umfasst etwa 300 m²
Fläche.
Auf dem Dach gibt es:
einen Dachgarten von ca. 150 m² mit Holzdeck
eine Photovoltaikanlage von etwa 70 m²
Fläche.
Material des Schafts: Beton,
gefertigt aus fünf Betonfertigteilen
Weitere wichtige Informationen
Es handelt sich um ein
Prototyp-Präsentationsobjekt mit vollständiger Inneneinrichtung.
Das Wohnkonzept erlaubt flexible
Gestaltung:
offen wie Loft oder mit separaten Räumen um den Kern herum.


Van Carriers
Die Van Carrier, auch als Straddle Carrier
bezeichnet, sind zentrale Fahrzeuge für den Containerumschlag im
Hamburger Hafen. Sie transportieren Container zwischen Schiff, Lager,
Bahn und Lkw-Gate. Im Laufe der Jahre wurden sie kontinuierlich
modernisiert, um Effizienz und Umweltfreundlichkeit zu steigern.
Hersteller: Konecranes Noell
Anschaffungspreis: +- 1 Mio €uro
Gewicht: 70 t
Hublast: 50 t
Antriebstechnik: Hybrid, Diesel-elektrisch.
Dieseltank: 200.000 Liter
Verbrauch: 30 Liter / Stunde
Abgasnorm: ist die Stufe 5 Plakette bei Autos
Fahrerkabin Höhe: 10 m
Cockpit: computerunterstützt mit einer sog.
Black Box. Die kann vier Lagen Container übereinander stapeln.
Abmessungen und Kapazität
Stapelhöhe: Bis zu vier Container
übereinander stapelbar.
Twin-Betrieb: Seit 2007 können einige Modelle
zwei 20-Fuß-Container gleichzeitig transportieren.
Hybrid-Antrieb: Seit 2019 werden Hybrid-Van
Carriers eingesetzt, die überschüssige Energie beim Bremsen oder
Absenken der Last in Lithium-Ionen-Batterien speichern. Diese Energie
wird im Fahrbetrieb genutzt, wodurch der Dieselverbrauch um über 30 %
pro Betriebsstunde gesenkt wird.
Die neuen Van-Carrier stoßen 94 Prozent
weniger Stickoxide und 95 Prozent weniger Feinstaubpartikel aus als ihre
Vorgänger.


U-434 in
Hamburg Altona
Die U-434, ein U-Boot des Projektes 641-B "Som" der sowjetischen und
russischen Marine, ist zweifellos ein beeindruckendes Museumsschiff
im Hamburger Hafen. Diese U-Boote, die von der NATO als
"Tango-Klasse" bezeichnet wurden, gehörten zu den weltweit größten
konventionell angetriebenen U-Booten ihrer Zeit. Seit 2002 ist die
U-434 nicht mehr im aktiven Dienst und fungiert nun als fesselndes
Museumsschiff, das eine spannende Geschichte zu erzählen hat.
Technische Daten:
Stapellauf: 29. April 1976
Außerdienststellung: April 2002
Länge: 92 Meter (Lüa)
Breite: 8,6 Meter
Verdrängung: 3.600 Tonnen
Besatzung: 62 Mann
Antrieb:
3 × 1.900 PS Diesel-Hauptmotoren
4 × 140-2.700 PS Elektromotoren
Propeller: 3 Impeller
Geschwindigkeit und Tauchtiefe:
Tauchtiefe: max. 300 Meter
Geschwindigkeit getaucht: 15 Knoten (28 km/h)
Geschwindigkeit aufgetaucht: 13 Knoten (24 km/h)
Bewaffnung:
Die U-434 verfügte über eine beeindruckende Bewaffnung, um ihre
Aufgaben während ihrer aktiven Dienstzeit zu erfüllen.
Dazu gehörten:
6 Torpedorohre mit einem Durchmesser von 533 mm
24 Torpedos, die eine Länge von 8,14 Metern und ein Gewicht von etwa
2 Tonnen hatten
Torpedo-Geschwindigkeit: ca. 60 Knoten
Ladezeit: 6 bis 8 Minuten
Zusätzlich hatte das U-Boot die Fähigkeit, 44 Minen an Bord zu
nehmen
Heute ist es ein Museum:
Das Innere der U-434 ist originalgetreu erhalten, und während eines
Besuchs erhalten die Gäste einen einzigartigen Einblick in das Leben
und Arbeiten auf einem sowjetischen U-Boot. Die engen Schlafkojen,
die beengten Arbeitsräume und die technischen Instrumente an Bord
vermitteln einen realistischen Eindruck von den Lebensbedingungen
und Herausforderungen, mit denen die Besatzung konfrontiert war.
Michel Abdollahi's "Käpt'ns
Dinner":
Seit 2016 nutzt der bekannte Moderator Michel Abdollahi die U-434
für seine außergewöhnliche Talkshow "Käpt'ns Dinner". In dieser
einzigartigen Kulisse führt er spannende Gespräche mit seinen Gästen
und verleiht der U-434 eine weitere besondere Bedeutung als
Veranstaltungsort für kulturelle Events.
Die U-434 ist zweifellos ein faszinierendes Museumsschiff mit einer
reichen Geschichte. Ein Besuch an Bord ist nicht nur ein Erlebnis
für Technikbegeisterte und Geschichtsinteressierte, sondern auch für
alle, die sich für die geheimnisvolle Welt der U-Boote
interessieren. Tauchen Sie ein in die Vergangenheit und entdecken
Sie die fesselnde Geschichte der U-434 in Hamburg.


Feuerschiff
Im malerischen Hamburger Sportboothafen
thront das imposante Feuerschiff und erfüllt eine bedeutende Aufgabe
als Hüter der Hafeneinfahrt. Dieses maritime Juwel spielte eine
entscheidende Rolle für die Sicherheit der Schifffahrt und fügt
gleichzeitig einen Hauch von Nostalgie und Charakter zu diesem
belebten Hafenbereich hinzu.
Was das Feuerschiff im Hamburger City
Sportboothafen so besonders macht, ist die einzigartige Kombination
aus funktionaler Bedeutung und historischem Erbe. Viele dieser
Schiffe tragen eine reiche maritime Geschichte in sich, die bis in
vergangene Jahrzehnte zurückreicht. Sie erzählen die Legenden der
Seefahrer und erinnern an die Bedeutung der maritimen Sicherheit in
längst vergangenen Zeiten.
Abgesehen von seiner funktionalen Rolle
strahlt das Feuerschiff eine besondere Faszination für Einheimische
und Touristen aus. Die markante Silhouette und die Verbindung zur
maritimen Geschichte Hamburgs machen es zu einem beliebten Fotomotiv
und einem Ort, der Neugierde weckt.
Das Feuerschiff, auch als "Trinity House
LV13" (Lightvessel 13) bekannt, wurde im Jahr 1952 auf der Werft
Philips & Son in Dartmouth fertiggestellt in Dienst gestellt. Es
diente 36 Jahre lang als unverzichtbarer Bezugspunkt für Kapitäne,
die die Humber-Mündung an der Ostküste Englands ansteuerten. Dieses
Feuerschiff war mit einer Vielzahl von Lichtern, Nebelhörnern und
Glocken ausgestattet, um bei schlechten Sichtverhältnissen und in
der Nacht die Navigation der fremden Schiffe zu erleichtern. Die
charakteristische Silhouette mit dem hoch aufragenden Leuchtturm und
seinen Lichtsignalen, war ein beruhigender Anblick für Seeleute, die
sich den gefährlichen Gewässern näherten.
Am 10.03.1989 wurde das Feuerschiff außer
Dienst gestellt und durch eine Großtonne ersetzt. Am 21. Juni 1991
erwarb Kapitän Wulf Hoffmann das Schiff für 30.000 Pfund und ließ es
zwischen November 1992 bis November 1993 auf der Schiffswerft Jöhnk
(Harburg / Stader Stadthafen) zum Restaurantschiff umbauen.
Seit November 1993 liegt das
"Feuerschiff" nun im Hamburger City Sportboothafen als ein sehr
angesehenes Restaurant, Museum und kleines Hotel. Ich empfehle
unbedingt vorher einen Platz zu reservieren, da das Restaurant meist
immer ausgebucht ist.


Feuerwehr IV
Merkmal Angaben
Typ / Funktion: Historisches Feuerlöschboot
(„Traditionsschiff“)
Baujahr: 1930
Werft: August Pahl, Finkenwerder, Hamburg
Maschinenleistung: ca. 88 kW
Dim: L 16,50 m × B 3,60 m
Tiefgang: 1,40 m
Geschwindigkeit: etwa 9 Knoten
Stationierung / Liegeplatz
heute
Liegeplatz im Sommer: Kehrwiederspitze im
Niederhafen, Hamburg
Betreiber / Eigentümer: Hamburger
Feuerwehrhistoriker e. V. / Museumsorganisation
Geschichte & Besonderheiten
Das Boot war jahrzehntelang im Einsatz für die Berufsfeuerwehr
Hamburg im Hafen.
1980 wurde es aus dem aktiven Dienst entlassen.
Es ist das älteste noch fahrfähige Feuerlöschboot Deutschlands.
Heute wird es als Museumsschiff betrieben – man kann es besichtigen,
und es gibt auch gelegentlich Fahrten für Gäste.
Das Boot wurde mehrmals modernisiert, z. B. erhielt es über die
Jahre verschiedene Motoren und Technik-Anpassungen.
Es wird gepflegt durch Organisationen, die das maritime Erbe
Hamburgs bewahren.


Der
Hamburg Radarturm Nr. 172 im Köhlbrandhöft
Der Hamburg Radarturm Nr. 172 im Köhlbrandhöft ist ein wichtiger
Bestandteil der Schifffahrtsüberwachung im Hamburger Hafen. Seine
Hauptfunktion besteht darin, den Wasserpegel und die Gezeiten des
Hafenbeckens genau zu überwachen, um die Sicherheit und Effizienz
des Schiffsverkehrs zu gewährleisten.
Schwatz oder Rot:
Der Radarturm ist mit einer Tafel ausgestattet, auf der der aktuelle
Wasserpegel angezeigt wird. Die Zahlen sind entweder in schwarzer
oder roter Schrift geschrieben. Wenn der Wasserpegel über dem
Nullpunkt liegt, werden die Zahlen in Schwarz angezeigt und wenn der
Wasserpegel unter dem Nullpunkt liegt, werden die Zahlen in roter
Schrift angezeigt.
Die Buchstaben "E" und "F" auf
der Tafel:
Diese Buchstaben geben den Kapitänen und Schiffsführern eine
schnelle visuelle Information über den aktuellen Gezeitenstatus an.
"E" bedeutet das gerade Ebbe herrscht und das Wasser im Hafen
abfließt. Die Ebbe kann die Fahrbedingungen für Schiffe erschweren,
da das Wasser in den Wasserstraßen niedriger ist. In solchen Zeiten
müssen Kapitäne von Schiffen besonders auf die Tiefe der
Wasserstraßen achten, um Grundberührungen zu vermeiden.
"F" steht für Flut und ermöglicht es den Schiffen, leichter in den
Hafen einzufahren und die Wasserstraßen zu nutzen.
Der Hamburg Radarturm Nr. 172 ist einer von insgesamt 28
Radarstationen, die im Hamburger Hafen verteilt sind. Diese
Radarstationen sind strategisch positioniert, um eine umfassende
Überwachung des Schiffsverkehrs, der Gezeiten und anderer wichtiger
maritimer Parameter zu gewährleisten. Durch die präzise Erfassung
und Übermittlung von Daten tragen diese Radarstationen dazu bei, die
Sicherheit und Effizienz des Hafenbetriebs zu erhöhen.
Insgesamt spielt der Hamburg Radarturm Nr. 172 im Köhlbrandhöft eine
entscheidende Rolle bei der sicheren Navigation der Schiffe im
Hamburger Hafen. Die genaue Überwachung des Wasserpegels und der
Gezeiten ermöglicht es den Hafenbehörden, den Schiffsverkehr optimal
zu koordinieren und das Potenzial des Hafens als einen der
bedeutendsten Häfen Europas voll auszuschöpfen.


Große Schlepperbrücke
Die große Schlepperbrücke in Hamburg ist ein beeindruckendes Wahrzeichen
und eine wichtige Verbindung im Hafen der Stadt. Mit ihrer imposanten
Größe und ihrer bedeutenden Geschichte lockt sie Touristen aus aller
Welt an.
Die Brücke wurde erstmals im Jahr 1873 errichtet und hat seitdem eine
zentrale Rolle im Hafengeschehen gespielt. Sie wurde entworfen, um den
Schiffsverkehr entlang der Elbe zu erleichtern und den reibungslosen
Transport von Gütern zu ermöglichen. Im Laufe der Jahre wurde sie
mehrmals erweitert und modernisiert, um den wachsenden Anforderungen
gerecht zu werden.
Die große Schlepperbrücke bietet nicht nur eine beeindruckende Aussicht
auf den Hafen, sondern ist auch ein Symbol für die Bedeutung des
Seeverkehrs für Hamburg. Hier können Sie die vorbeiziehenden Schiffe
beobachten und die pulsierende Energie des Hafens spüren. Die Brücke ist
ein beliebter Ort für Spaziergänge entlang des Wassers und bietet einen
einzigartigen Blick auf das maritime Treiben.
Für Touristen bietet die große Schlepperbrücke die Möglichkeit, die
Geschichte und den Fortschritt des Hafens von Hamburg hautnah zu
erleben. Tauchen Sie ein in die maritime Atmosphäre und lassen Sie sich
von der Faszination des Hafens mitreißen. Die große Schlepperbrücke ist
ein unverzichtbarer Teil einer Hafenrundfahrt oder eines Spaziergangs
entlang der Hafenpromenade.
Besuchen Sie die große Schlepperbrücke und entdecken Sie die Bedeutung
des Hafens für Hamburg. Erfahren Sie mehr über den Schiffsverkehr, den
Handel und die beeindruckende Geschichte dieses wichtigen Wahrzeichens.
Die große Schlepperbrücke ist ein Ort, der die Besucher mit seiner
Schönheit und seiner historischen Bedeutung begeistert.


Neumühlen-Oevelgönne:
Ein malerisches Hafenjuwel in Hamburg
Willkommen in Övelgönne, einem Stadtteil Hamburgs, der mit einer
faszinierenden Geschichte und maritimen Flair aufwartet. Der Name
dieses bezaubernden Stadtteils ist reich an Deutungen und führt uns
in vergangene Zeiten zurück.
Die Bedeutung des Namens "Övelgönne" kann entweder auf die
zwielichtige Einstellung der ersten Bewohner oder auf die schlechte
Bebaubarkeit des Geländes hinweisen. Eine andere Überlieferung
deutet auf die Missgunst der Ottensener Bevölkerung gegenüber den
Övelgönnern hin, die sich dank ihrer flussnahen Wohnlage wertvolles
Strandgut vor anderen aneigneten. Die richtige Schreibweise des
Namens bleibt bis heute Gegenstand lebhafter Diskussionen:
"Oevelgönne" oder "Övelgönne"?
Heute bezieht sich "Övelgönne" auf den herrlichen Abschnitt des
Elbstrands in Hamburg, elbabwärts des Museumshafens Oevelgönne am
Schiffsanleger Neumühlen. Hier säumen zahlreiche alte Häuser, die
einst von Lotsen und Schiffskapitänen bewohnt wurden, den schmalen
Fußgängerweg, der seinen Weg durch den Stadtteil bahnt. Ein echter
Geheimtipp ist die "Himmelsleiter", eine Treppe mit 126 Stufen, die
vom Elbe-Urstromtal den Geesthang hinaufführt und Ihnen einen
atemberaubenden Blick auf die oben liegende Elbchaussee bietet.
Die Geschichte von Övelgönne reicht bis ins Jahr 1674 zurück, als es
erstmals im Kirchenbuch der Gemeinde Ottensen erwähnt wurde. Der
Stadtteil wurde 1731 selbstständig und gehörte nach Bildung der
Kreise in Schleswig-Holstein 1867 zum Kreis Pinneberg. Im Jahr 1890
wurde es in die kreisfreie Stadt Altona eingemeindet.
Ein besonderes Highlight ist der Museumshafen Oevelgönne, der Heimat
einer faszinierenden Ausstellung historischer Wasserfahrzeuge ist.
Der älteste deutsche Museumshafen in privater Trägerschaft
beherbergt verschiedene Wasserfahrzeuge, darunter segelnde
Fischerei- und Frachtfahrzeuge aus der Niederelbe sowie Dampfschiffe
und Hafenfahrzeuge. Ein Blick auf die Schilder am Kai gibt Ihnen
interessante Informationen zu den zeitweise vor Ort liegenden
Schiffen.
Der Strand von Övelgönne ist ein beliebtes Ausflugsziel für die
Hamburger Bevölkerung. Hier können Sie entspannt spazieren gehen,
joggen oder grillen. Früher wurden hier zu Ostern Osterfeuer
entzündet, um den Sommer willkommen zu heißen. Am Strand erwartet
Sie außerdem das Café Strandperle, das seit den 1970er Jahren
besteht und als die "Mutter aller innerstädtischen Beachklubs" gilt.
Erkunden Sie das Alte Lotsenhaus, das 1745 die Lotsenbrüderschaft
begründete und heute als eine der ältesten Gaststätten Hamburgs
dient. Die Oevelgönner Seekiste, ein unterhaltsames Privatmuseum mit
maritimen Kuriositäten, bietet eine einzigartige Sammlung und führt
Sie auf eine unterhaltsame Reise in die maritime Vergangenheit.
Am Elbstrand befindet sich auch ein Findling namens "Der alte
Schwede", der bei der Ausbaggerung der Unterelbe entdeckt wurde und
beeindruckende Maße von 217 Tonnen Gewicht, 19,7 Metern Umfang und
4½ Metern Höhe aufweist.
Besuchen Sie Övelgönne und erleben Sie die magische Verbindung
zwischen Geschichte, Kultur und der Schönheit der Elbe. Tauchen Sie
ein in dieses einzigartige Hafenjuwel und lassen Sie sich von seiner
unvergleichlichen Atmosphäre verzaubern. Ein Besuch hier wird Ihnen
unvergessliche Erinnerungen an Ihre Zeit in Hamburg bescheren.


Leuchtbojen
Wenn Sie sich entlang der wunderschönen Elbe in Hamburg bewegen,
werden Sie möglicherweise auf faszinierende Leuchtbojen stoßen.
Diese Bojen spielen eine entscheidende Rolle für die Schifffahrt auf
dem Fluss und dienen einem sehr wichtigen Zweck.
Leuchtbojen sind spezielle Bojen, die mit Lichtern ausgestattet
sind, um ihre Position auch bei schlechten Sichtverhältnissen wie
Nebel oder Dunkelheit deutlich zu machen. Die Lichter an den
Leuchtbojen blinken oder leuchten in bestimmten Mustern, um den
Schiffen die sichere Navigation auf der Elbe zu ermöglichen.
In der Elbe gibt es viele Untiefen und Gefahrenstellen, die für die
Schifffahrt riskant sein können. Die Leuchtbojen markieren diese
Stellen und helfen den Kapitänen, ihre Schiffe sicher durch den
Fluss zu lenken. Durch die klare Sichtbarkeit der Bojen können die
Schiffe ihre Position bestimmen und die Fahrrinne korrekt einhalten,
um Kollisionen und Grundberührungen zu vermeiden.
Die Verwendung von Leuchtbojen ist von entscheidender Bedeutung, da
sie die Sicherheit und Effizienz des Schiffsverkehrs auf der Elbe
gewährleisten. Insbesondere in den Nachtstunden oder bei schlechten
Wetterbedingungen sind diese Bojen unverzichtbar, um den
reibungslosen Transport von Waren und Personen auf dem Fluss zu
gewährleisten.
Also, wenn Sie während Ihrer Reise entlang der Elbe diese
faszinierenden leuchtenden Bojen entdecken, denken Sie daran, dass
sie einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und Navigation auf dem
Fluss leisten. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um die Bedeutung
dieser Bojen zu schätzen und die Schönheit der Elbe in Verbindung
mit der Schifffahrt zu bewundern.


Die
Bojenmänner (von Stephan
Balkenhol)
Eine Maritime Kunstinstallation in
Hamburg
Hamburg, eine Stadt mit einer reichen
maritimen Geschichte, birgt zahlreiche kulturelle Schätze für
Besucher aus aller Welt. Eine faszinierende künstlerische
Attraktion, die die Aufmerksamkeit vieler auf sich zieht, sind die
Bojenmänner, eine einzigartige Skulpturengruppe des renommierten
Künstlers Stephan Balkenhol.
Die grob gehauenen und farbig bemalten
ursprünglichen Bojenmänner bestehen aus robustem Eichenholz und sind
auf einem Sockel von 2,40 Metern Höhe befestigt. Jede Figur ist
untrennbar mit ihrem Sockel verbunden und wiegt beeindruckende neun
Tonnen. Montiert auf Flachwassertonnen stehen sie entlang der
malerischen Ufer der Elbe und schaffen eine markante Verbindung
zwischen Hamburgs Land und Wasser.
Ursprünglich als Holzskulpturen
konzipiert, wurden die Bojenmänner im Jahr 2020/21 einer Veränderung
unterzogen, um sie besser vor den Unbilden des Wetters zu schützen.
Statt Holzfiguren, erhielten sie neue Formen aus Aluminiumguss, die
ihre markante Präsenz und charakteristische Silhouette beibehielten.
Die stehenden Bojenmänner tragen in ihrem
markanten Erscheinungsbild schwarze Hosen und weiße Hemden. Doch was
diese Skulpturen wirklich einzigartig macht, ist das Fehlen
jeglicher Gesichtszüge. Balkenhol konzentrierte sich bewusst auf die
Form und Haltung der Figuren, was den Betrachtern die Möglichkeit
gibt, ihre eigenen Emotionen und Interpretationen in die Kunstwerke
zu projizieren. So entsteht eine faszinierende Aura des Mysteriösen
und zeitlosen.
Die Bojenmänner stehen stolz als
lebendiges Symbol der maritimen Geschichte Hamburgs. Ihr Anblick
erinnert an die einstigen Seeleute und Hafenarbeiter, die das Herz
der Stadt bildeten. Ihre starke Verankerung in der Geschichte und
die monumentale Präsenz machen sie zu einem besonderen
Anziehungspunkt für Kunstliebhaber und neugierige Touristen
gleichermaßen.
Als Besucher Hamburgs werden Sie diese
einzigartigen Bojenmänner an verschiedenen Orten entdecken können,
entlang der Elbauen und auf öffentlichen Plätzen. Ihre schlichte
Erscheinung und gleichzeitig ihre kraftvolle Ausstrahlung werden
zweifellos Ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen und Sie zu einer
tieferen Verbindung mit der maritimen Seele Hamburgs inspirieren.
Insgesamt sind die Bojenmänner von
Stephan Balkenhol eine faszinierende maritime Kunstinstallation, die
Hamburgs Vergangenheit und Gegenwart in sich vereint. Lassen Sie
sich von ihrer Einzigartigkeit und ihrem geheimnisvollen Charme
verzaubern, während Sie auf Ihren Streifzügen durch die Stadt auf
sie stoßen. Diese Bojenmänner sind zweifellos eine Bereicherung für
Ihre Reise und eine bleibende Erinnerung an die künstlerische Seele
Hamburgs.


Der
Containerterminal Burchardkai (CTB)
Willkommen am beeindruckenden Containerterminal Burchardkai (CTB) –
dem größten Terminal der HHLA im Hamburger Hafen. Hier pulsiert das
Leben und die Energie des Welthandels! Der CTB erstreckt sich über
eine beeindruckende Fläche von 1,4 Quadratkilometern auf der
ehemaligen Elbinsel Waltershof. Von der Kaistrecke Burchardkai am
Waltershofer Hafen, über den Parkhafen bis zum Athabaskakai an der
Elbe reicht die faszinierende Anlage.
Die atemberaubenden, über 1400 Meter langen Kaianlagen sind mit
ganzen 30 Containerbrücken ausgestattet, um Containerschiffe jeder
Größe effizient zu be- und entladen. Doch das ist noch nicht alles!
An Land warten 12 riesige Blocklager mit je 380 Metern Länge sowie
ein Containerbahnhof und Plätze für den direkten Umschlag der
Container auf LKW. Hier wird echte Logistikpower sichtbar!
Erfahrt mehr über die fesselnde Geschichte des CTB, der einst aus
einem Mehrzweckterminal hervorging. Schon früh erkannte die HHLA die
Vorteile des Containerumschlags und setzte entschlossen auf diese
innovative Technologie. Der Erstanlauf der American Lancer am 31.
Mai 1968 gilt als Meilenstein im Containerzeitalter des Hamburger
Hafens – ein Moment, der Geschichte schrieb!
Taucht ein in die technischen Daten des CTB und lasst euch von der
Luftaufnahme des Containerterminals im Juni 2013 beeindrucken. Die
Zahlen sind schlichtweg beeindruckend: 1,4 Quadratkilometer
Betriebsgelände, 2.850 Meter Kaimauer, 10 Liegeplätze, maximaler
Tiefgang von 16,5 Metern und ganze 30 Containerbrücken – das sind
die Dimensionen, die den Puls des internationalen Handels messen!
Der CTB ist ein wahrhaftiges Logistikwunder, das den Hamburger Hafen
stolz macht. Er ist über den Waltershofer Damm sowie über den
Altenwerder Damm und den Rugenberger Damm mit dem öffentlichen
Straßennetz verbunden. Auch die Eisenbahnverbindung verläuft
parallel zum Waltershofer Damm. Innovation und Modernisierung stehen
hier an oberster Stelle, um den Hafen für die Zukunft fit zu machen.
Lasst euch von der enormen Energie und der dynamischen Atmosphäre
dieses Hafenterminals mitreißen. Der CTB ist nicht nur ein Drehkreuz
für den weltweiten Handel, sondern auch ein beeindruckendes Symbol
für die Größe und Bedeutung des Hamburger Hafens. Erlebt hautnah,
wie die Weltwirtschaft in Bewegung gerät, während Containerschiffe
aus aller Welt hier ihre Schätze laden und entladen.
Bereitet euch auf ein unvergessliches Erlebnis vor, wenn ihr die
HHLA-Containerterminals erkundet – seid Zeugen der grenzenlosen
Kraft des globalen Handels und taucht ein in die faszinierende Welt
des Containerterminal Burchardkai!
Enorme Containerbrücken
Am HHLA Container Terminal Burchardkai (CTB) arbeiten derzeit die
größten Containerbrücken im Hamburger Hafen. Sie sind in der Lage,
Schiffe mit einer Breite von 24 Containern parallel zu entladen.
Diese imposanten Giganten wiegen beeindruckende 2.480 Tonnen und
können gleichzeitig zwei 40-Fuß-Container oder vier 20-Fuß-Container
bewegen, was insgesamt 110 Tonnen oder 70 Mittelklassewagen
entspricht. Die Ausleger dieser Brücken sind knapp 80 Meter lang. Am
CTB sind mehr als 30 Containerbrücken im Einsatz, wovon 18 als
sogenannte Megaship-Brücken gelten.
Daten & Fakten
Brückenkosten: 10Mill die Brücke + 2Mill Kaimauerbefestigung +
Schienen
Gesamthöhe abgetoppt: 89 Meter
Gesamthöhe aufgetoppt: 138 Meter
Gewicht: 2.480 Tonnen je Brücke
Ausleger: 80 Meter Gesamtlänge
Spannweite: Schiffsbreite 26 Containerreihen nebeneinander
Tandembetrieb: 2 x 40-Fuß-Container bzw. 4 x 20-Fuß-Container
Maximale Nutzlast: 110 Tonnen
Seillänge gesamt: 3.160 Meter je Brücke
Hubhöhe: 49,5 Meter
Höhe Brückenkanzel: Arbeitsplatz Brückenfahrer 52 Meter


Die
Rugenberger Schleuse
Die Rugenberger Schleuse ist ein
beeindruckendes Zeugnis norddeutscher Ingenieurskunst und maritimer
Geschichte. Im Jahr 1908 entstand sie als Teil eines ambitionierten
Generalplans zur Hafenerweiterung in westlicher Richtung. Dieser
Plan erklärte die Dradenau und Finkenwerder zum neuen
Hafenerweiterungsgebiet und bildete den Grundstein für die
Entstehung der Rugenberger Schleuse.
Ursprünglich wurde die Schleuse im Rahmen
der Planung für mehrere Hafenbecken konzipiert. Diese sollten Raum
für Seeschiffshäfen, einen Vorhafen, einen Petroleumhafen, einen
Flussschiffshafen, einen Yachthafen und den Everhafen bieten. Nach
dem Ersten Weltkrieg wurde die Umsetzung des Projekts
vorangetrieben. Die neue Sperrschleuse, die 1913 fertiggestellt
wurde, verband den neu verlaufenden Köhlbrand mit dem Rugenberger
Hafen und diente der Anbindung des Waltershofer Hafens,
Griesenwerder Hafens und des Petroleumhafens.
Die Rugenberger Schleuse bestand aus zwei
Kammern - eine südliche und eine nördliche - von beeindruckenden 150
Metern Länge und 18 Metern Breite. Ihre Hauptaufgabe bestand darin,
kleineren Fahrzeugen sowie Schlepp- und Schubverbänden eine sichere
Passage von der Rethe und Harburg durch den Roßkanal zu den
Kuhwerder Häfen zu ermöglichen, abseits der starken Strömung und des
Hauptfahrwassers auf der Elbe.
Ursprünglich durch einen Schleusenmeister
rund um die Uhr besetzt, erfolgt heute die Schleusung mittels
Fernsteuerung und Videobeobachtung von der Ellerholzschleuse aus.
Die Rugenberger Schleuse ist ein geschichtsträchtiger Ort, der bis
2012 jährlich von bis zu 22.000 Fahrzeugen frequentiert wurde. Eines
der Schleusenkammern wurde später geschlossen, während die andere
komplett erneuert wurde.
Die Rugenberger Schleuse ist nicht nur
ein wichtiges technisches Bauwerk, sondern auch ein beliebtes
Ausflugsziel für Touristen, die sich für die maritime Geschichte
Hamburgs interessieren. Im Januar 2015 wurde die Straßenverbindung
Rugenberger Damm, die über die Wasserstraße führt, für den Verkehr
freigegeben, und Ende November 2015 wurde die neu errichtete
Schleuse in Betrieb genommen. Ein Spaziergang entlang der
Schleusenmauern ist eine Reise in die Vergangenheit, in der die
Meisterwerke der Ingenieurskunst das Geschehen auf den Wasserwegen
beherrschten. Die Rugenberger Schleuse bleibt somit nicht nur ein
beeindruckendes Zeugnis der Vergangenheit, sondern auch ein
lebendiges Symbol für die Technik und den Fortschritt im Hamburger
Hafen.


Die
Köhlbrandbrücke:
Das höchste Hamburger Wahrzeichen seit 1974
Die majestätische Köhlbrandbrücke ist seit dem 23. September 1974
ein bedeutendes Bindeglied in Hamburg, das die Elbinsel Wilhelmsburg
mit der Bundesautobahn 7 (Anschlussstelle 30 Waltershof) verbindet.
Sie erstreckt sich über den beeindruckenden 325 Meter breiten
Köhlbrand, einen Arm der Süderelbe. Das beeindruckende Bauwerk wurde
von den renommierten Fachleuten, Bauingenieur Paul Boué und
Architekt Egon Jux, entworfen.
Die Köhlbrandbrücke ist nicht nur ein Meisterwerk der
Ingenieurskunst, sondern auch ein stolzes Kulturdenkmal Hamburgs,
das unter der Nummer 28577 in der Liste der Hamburger
Kulturdenkmäler geführt wird. Als Hamburger Wahrzeichen erlangte sie
sogar so große Bekanntheit, dass sie auf einer besonderen Briefmarke
zu 0,80 DM verewigt wurde, die im Mai 1987 von der Bundespost
herausgegeben wurde.
Technische Meisterleistung:
Die Köhlbrandbrücke erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 3618
Metern und ist nach der Hochstraße Elbmarsch die zweitlängste
Straßenbrücke Deutschlands. Sie setzt sich aus der westlichen
Rampenbrücke (Rampe Waltershof), der imposanten Strombrücke
(Köhlbrandbrücke) und der östlichen Rampenbrücke (Rampe Neuhof)
zusammen. Die Strombrücke ist ein faszinierendes Beispiel für eine
Schrägseilbrücke, die mit 88 Stahlseilen, manche bis zu 10 cm dick,
verbunden ist. Diese Seile sind sowohl am Brückenkasten als auch an
den stählernen Pylonen befestigt und verleihen der Brücke ihre
charakteristische Erscheinung.
Der Überbau der Köhlbrandbrücke besteht aus einem 3,5 Meter hohen
Stahlhohlkasten, der von einem Schwimmkran während des Baus der
Brücke eingehoben wurde. Die beiden Pylone der Brücke ragen
beeindruckende 135 Meter über das mittlere Tidehochwasser und stehen
auf 37 Meter hohen Stahlbetonpfeilern. Die Hauptöffnung hat eine
lichte Höhe von 53 Metern über dem mittleren Tidehochwasser, was
eine sichere Passage für die meisten Schiffe gewährleistet.
Eine Brücke mit Geschichte:
Die Köhlbrandbrücke wurde feierlich am 20. September 1974 durch den
damaligen Bundespräsidenten Walter Scheel eingeweiht. Die
Bevölkerung von Hamburg konnte die Brücke anlässlich der Eröffnung
und ihres 25. Geburtstags (1999) besichtigen und über 600.000
Hamburger nutzten diese Gelegenheit. In Erinnerung an dieses
bedeutende Ereignis prägte die Stadt 100.000 Erinnerungsmedaillen,
die rasch vergriffen waren.
Die Köhlbrandbrücke heute:
Heute dient die Köhlbrandbrücke als wichtige Verkehrsverbindung
zwischen der östlichen Hafenseite und der Bundesautobahn 1 sowie
zwischen der westlichen Hafenseite und der A7. Sie ermöglicht den
reibungslosen Gütertransport zu den Containerterminals im
Hafengebiet, darunter der Containerterminal Altenwerder und die
Automobilverladeanlagen an der Rethe.
Die Brücke ist für Fußgänger, Fahrradfahrer und Mofas gesperrt.
Allerdings können Teilnehmer des jährlichen Köhlbrandbrückenlaufs am
3. Oktober die beeindruckende Aussicht auf den Hafen und die Stadt
genießen, indem sie über die Brücke laufen. Radfahrer haben die
Möglichkeit, die Brücke als Teilnehmer des Hamburger
Cyclassics-Rennens oder der Fahrradsternfahrt zum
Mobil-ohne-Auto-Tag zu passieren. Während des Silvesterfeuerwerks
wird die Köhlbrandbrücke für den öffentlichen Verkehr gesperrt,
damit die Menschen das Spektakel ungestört genießen können.
Ein Blick in die Zukunft:
Die Köhlbrandbrücke hat in den letzten Jahrzehnten großartige
Dienste geleistet, doch ihre Zeit neigt sich dem Ende zu. Ein
geplanter Abriss und Neubau stehen bevor, um den steigenden
Anforderungen des modernen Verkehrs gerecht zu werden. Es ist
geplant, die neue Köhlbrandbrücke mit einer Durchfahrtshöhe von
mindestens 73,5 Metern zu bauen, um den Anforderungen großer Schiffe
besser zu entsprechen. Ein neues Kapitel in der Geschichte der
Köhlbrandbrücke steht bevor, und die Stadt Hamburg bereitet sich
darauf vor, ein weiteres architektonisches Meisterwerk zu schaffen,
das die Jahrhunderte überdauern wird.


Containerterminal Tollerort
Geschichte:
Der Containerterminal CTT wurde 1977 eröffnet und wurde durch das
private Konsortium Lager- und Speditions-Gesellschaft finanziert,
das damals zur Buss Group gehörte. Vor der Eröffnung des CTT war der
Containerterminal Burchardkai im früheren Hafen Neuhof seit 1968
gewachsen. Schon 1972 nahm der Umschlagplatz Tollerort eine erste
48-Tonnen-Containerbrücke in Betrieb. Im Jahr 1996 übernahm die
Hamburger Hafen und Logistik (HHLA) den Betrieb des CTT. Zur
Erweiterung des Terminals wurde zwischen 1999 und 2003 der
Vulkanhafen zugeschüttet, wodurch der neue Terminal heute teilweise
auf den verschütteten U-Boot-Bunkern des Zweiten Weltkriegs (siehe
Elbe II) steht. Dies ermöglichte die Einrichtung von zwei weiteren
Liegeplätzen für tiefergehende Schiffe. 2008 wurde ein neuer
Güterbahnhof eröffnet, der die Kapazität des Terminals
verfünffachte.
Im September 2021 vereinbarte die HHLA eine Beteiligung der COSCO
Shipping Ports Limited (CSPL), die zur staatlichen China COSCO
Shipping Corporation gehört, in Höhe von 35 % am CTT. Im Gegenzug
sicherte die HHLA der CSPL eine bevorzugte Abfertigung zu.
Infolgedessen leitete das Bundeswirtschaftsministerium eine
"sektorübergreifende Investitionsprüfung" gemäß
Außenwirtschaftsgesetz/Außenwirtschaftsverordnung ein. Im Oktober
2022 beschloss das Bundeskabinett eine Teiluntersagung, wonach
COSCO/CSPL nur einen Anteil von unter 25 % (also unterhalb der
Sperrminorität) erwerben darf. Zudem wurden Sonderrechte untersagt,
um einen atypischen Kontrollerwerb zu verhindern. Nach Abschluss der
Investitionsprüfung wurde der Hafen Tollerort im Frühjahr 2023 vom
zuständigen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik als
Kritische Infrastruktur eingestuft, somit besonders schutzwürdig.
Laut HHLA erhält COSCO/CSPL durch die Beteiligung jedoch keinen
Zugriff auf kritische Bereiche wie den operativen Betrieb,
Kundenbeziehungen und IT-Systeme, da diese alle direkt bei der HHLA
angesiedelt sind, die bereits seit 2018 als Kritische Infrastruktur
eingestuft ist.
Lage und Anlage:
Der Terminal erstreckt sich über eine Fläche von 0,6
Quadratkilometern in Steinwerder zwischen dessen Kernhafen und dem
Köhlbrand, nördlich der ehemaligen Vulkanwerft. Er verfügt über
einen 1.205 Meter langen Kai mit vier Liegeplätzen, an denen
vierzehn Containerbrücken zum Be- und Entladen der Schiffe
bereitstehen. Der Terminal ermöglicht die Abfertigung von Schiffen
der Postpanamax-Klasse, und der maximale Tiefgang beträgt 15,1
Meter. Der Containerbahnhof besteht aus fünf jeweils 720 Meter
langen Gleisen, an denen auch Ganzzüge abgefertigt werden können.
Darüber hinaus dient der CTT auch dem Umschlag des kombinierten
Verkehrs und schafft so zusätzliche Kapazitäten für den Hamburger
Hafen.
Erschließung:
Lastkraftwagen erreichen den Terminal über den Rossweg, der mit der
Breslauer Straße an die Köhlbrandbrücke angebunden ist. Diese Brücke
stellt wiederum die Verbindung zu den Autobahnen A1 und A7 her.
Die Erschließung für die Eisenbahn erfolgt über den
Containerbahnhof, dessen Gleise beim Kohlenschiffhafen am
Köhlbrandhöft enden und der über die Ellerholzbrücke mit dem
Hafenbahnhof Hamburg Süd verbunden ist. Von dort aus bestehen
Verbindungen zu den Bahnstrecken Wanne-Eickel-Hamburg und
Berlin-Hamburger Bahn. Der Containerbahnhof verfügt auch über
Umschlagplätze für den kombinierten Verkehr, um Güter, die per Lkw
von Städten und Orten am südlichen Elbufer angeliefert werden, auf
die Eisenbahn zu verladen.
Technische Daten:
Die betrieblichen und technischen Daten des Terminals lauten wie
folgt:
Kaimauer: 1.205 Meter
Liegeplätze: 4
Anzahl Containerbrücken: 14
Anzahl Van Carrier: 61
Anzahl Bahnkräne: 3
Anzahl Gleise: 5
Anzahl Lkw-Spuren: 8, in der Abfertigung 36
292 Anschlüsse für Kühlcontainer


Blohm &
Voss
Die Geschichte von Blohm & Voss, einer deutschen Schiffswerft mit
Hauptsitz in Hamburg-Steinwerder, reicht bis ins Jahr 1877 zurück.
Am 5. April 1877 gründeten Hermann Blohm und Ernst Voss die
Schiffswerft und Maschinenfabrik Blohm & Voss als offene
Handelsgesellschaft auf der Elbinsel Kuhwerder (heute Kuhwärder).
Die Werft begann mit dem Bau einer eisernen Bark namens Flora, die
sie an die Hamburger Reederei M.G. Amsinck verkaufte.
In den ersten Jahren litt die Werft unter einem Mangel an Aufträgen,
da die Hamburger Reedereien ihre Schiffe vorzugsweise in England
bauen ließen. Doch nach und nach erhielt Blohm+Voss weitere Aufträge
und baute Schiffe für verschiedene Reedereien. Mit dem Bau des
Schwimmdocks Dock I und der Konzentration auf Reparaturen
verbesserte sich die wirtschaftliche Lage deutlich.
Im Jahr 1899 lieferte Blohm+Voss das erste große Kriegsschiff, die
SMS Kaiser Karl der Große, an die Kaiserliche Marine aus. Danach
erhöhte sich der Anteil an Bauten von Marineschiffen deutlich, und
die Werft etablierte sich als Hauptbauwerft für Schlachtkreuzer der
Kaiserlichen Marine.
Im Laufe der Jahre erweiterte die Werft ihr Gelände und baute unter
anderem das weltweit größte Schwimmdock mit 46.000 t Hebevermögen.
Während des Ersten Weltkrieges konzentrierte sich die Produktion
hauptsächlich auf den U-Boot-Bau, was zu einem deutlichen Anstieg
der Produktion führte.
In der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges
baute Blohm+Voss weiterhin U-Boote und war einer der wichtigsten
Lieferanten von Handels- und Kriegsschiffen im Deutschen Reich.
Während dieser Zeit wurden Tausende von Zwangsarbeitern aus ganz
Europa auf der Werft eingesetzt, darunter auch Häftlinge aus dem KZ
Neuengamme.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Werft demontiert, aber in den
1950er Jahren schrittweise wieder in Betrieb genommen. In den
folgenden Jahrzehnten erweiterte Blohm+Voss sein Produktportfolio,
baute Massengutfrachter und fokussierte sich auf den
Offshore-Bereich sowie den Marineschiffbau.
In den 2000er Jahren wurde Blohm+Voss mehrmals verkauft und
reorganisiert. 2016 erfolgte schließlich die Übernahme durch die
Lürssen-Werftengruppe, die das Unternehmen in die Naval Vessels
Lürssen (NVL) Group eingegliedert hat.
Heute ist Blohm+Voss ein Teil der NVL Group und weiterhin im
Schiffbau, insbesondere im Bereich der Megayachten und
Marineschiffe, tätig. Die Geschichte der Werft ist geprägt von Höhen
und Tiefen, kriegsbedingten Umstellungen und verschiedenen
Eigentümerwechseln. Doch sie hat sich als eine der renommiertesten
Werften Deutschlands etabliert und ist ein wichtiger Akteur im
Schiffbau.


Bericht
über Blohm und Voss Dock 11
Das Blohm und Voss Dock 11, ein Meisterwerk der maritimen
Ingenieurskunst, wurde im Jahr 1976 von der Howaldtswerke-Deutschen
Werft in Hamburg für 90 Millionen DM gegründet. Es steht als
beeindruckendes Beispiel für die fortschrittliche
Schiffbautechnologie und bietet eine Fülle von Möglichkeiten für
Wartung, Reparaturen und Neubauten.
Mit einer Länge von 320 Metern und einer Innenbreite von 52 Metern
ist Dock 11 das größte Schwimmdock in Europa. Es ist in der Lage,
Schiffe mit einer beeindruckenden Länge von bis zu 300 Metern
aufzunehmen. Die Dimensionen dieses Docks verdeutlichen seine
beeindruckende Kapazität und Bedeutung.
Aber wie genau funktioniert ein
solches Schwimmdock?
Bei näherer Betrachtung enthüllen sich die geheimnisvollen
Mechanismen. Auf beiden Seiten des Docks sind riesige Kammern
sichtbar. Unter dem Dock befindet sich ein Boden mit einem Hohlraum
von 10 Metern Tiefe. Diese Hohlräume werden mit Wasser geflutet,
wodurch das Dock abgesenkt wird. Ein Schlepper zieht das Schiff, das
in das Dock einfahren soll, hinein, während das Schiff an der
Innenseite des Docks befestigt wird. Sobald das Schiff richtig
zentriert ist, verlässt der Schlepper das Dock. Die Dockkammern
werden entleert, wodurch sich das Dock hebt und das Schiff trocken
liegt.
Das Blohm und Voss Dock 11 ist ein wahres Zentrum der maritimen
Aktivität. Hier finden eine Vielzahl von Arbeiten statt, darunter
Neubauten, Reparaturen und Lackierarbeiten. Für diese Aufgaben
kommen häufig die vorhandenen Kräne zum Einsatz, darunter zwei Kräne
mit einer Hebekapazität von 10 Tonnen und zwei weitere mit einer
beeindruckenden Hebekapazität von jeweils 35 Tonnen.
Insgesamt ist das Blohm und Voss Dock 11 ein Zeugnis für die
Innovationskraft der Schiffbauindustrie und ein unverzichtbares
Instrument für die Pflege und den Bau von Schiffen in der heutigen
Zeit.

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